Kategorie: Borkum – Dollart – RvN – Part 1 ✅

Start am nordwestlichsten Punkt Deutschlands und dann an der niederländischen Grenze Richtung Süden

Bis zur deutsch-niederländischen Grenze

Am letzten Tag dieser Wanderwoche geht es bis zur Grenzbrücke.

Aber wir kommen auch durch schönen Birkenwald, wo wir uns eine Pause gönnen.

Immer wieder gibt es auf den Etappen Überraschungen, mit denen wir nicht gerechnet haben und die den Weg so außergewöhnlich abwechslungsreich machen.

Nicht nur ein schöner Anblick sondern auch noch ein wunderschöner Pausenplatz😀

Wir genießen den Rastplatz bevor es dann an die Grenze geht.

An der Grenze sind wir nochmal überrascht-sind wir nach Texas gelaufen? Hier stehen Ölförderanlagen-auf der deutschen Seite. Das war dann mal wieder so ein Moment der uns überrascht hat.

Am großen Grenzbaum geht die Wanderwoche zuende.

Es war abwechslungsreich und überraschend schön.

Naturpark Bargervenn

Die Sonne scheint, blauer Himmel und eine Tour die Vorfreude auslöst.

Da wir uns ja in den Niederlanden befinden mussten wir ja irgend wann auf königliches treffen…

Hier gibt es auch ein zweistufiges Wehr also die Schiffe werden in zwei Schritten noch oben bzw. unten verschoben.

Kurz danach fehlt mal wieder die Brücke, um über den nächsten Kanal zu kommen…aber natürlich gibt es eine Alternative🤣

Kurze Zeit später geht es in das Venn-bis zum Ende der Etappe.

Es ist einfach wunderschön hier

So viele Dinge sind hier mit Liebe zum Detail gemacht und für Wanderer bestens durchdacht, dass man manchmal fast sprachlos ist.

In den nun folgenden 13 km durch das Venn gibt es so unendlich viele schöne Landschaften, dass man gar nicht mehr weiß wo man zuerst schauen soll.

Zwischenzeitlich laufen wir genau auf der deutsch-niederländischen Grenze.

Hier wird nochmal auf die alten Schmugglerpfade verwiesen die es hier früher gab-heutzutage ist es ein Natur- und Erlebnisraum. Am Ende der Tour leiden wir ein wenig an Reizüberflutung🤣

Lekker Wandelweer!

Ja, das trlfft es für heute sehr gut😀

Wir starten am Museum Kloster Ter Apel die heutige Etappe.

Die Ruitener Aa verabschiedet sich hier mit einem Sandstrand. Die Flüsse halten hier immer wieder Überraschungen bereit.

Die nächste Überraschung wird eine sportliche Einlage – mit Muskelkraft über den Ruiten-Aa-Kanal mit einer Schwebefähre.

Da sich die Begeisterung bei Frodo in Grenzen hält splitten wir die Überfahrt.

BonnGiorno übernimmt die erste Tour mit Gepäck.

Nun überzeuge ich Frodo doch mit einzusteigen und die zweite Überfahrt gelingt.

Das ist ja ein sehr gelungener Start. 👍👍👍

Wir verlassen nun die Provinz Groningen und kommen nach Drenthe. Die Provinz hat die wenigsten Einwohner und lebt von Landwirtschaft. Das zeigt sich auch auf dem nächsten Abschnitt der Etappe. Aber es geht dennoch meistens an Flussläufen und Kanälen entlang.

Wir sehen auch ein paar Tiere am Wegesrand-manche suchen den Kontakt, um mal gekrault zu werden.

Neben den unzähligen Brücken gibt es mal eine ganz besondere. Die wird sofort getestet

Zum Etappenende kommen wir wieder in ein Waldgebiet. Die Sonne verabschiedet sich langsam.

Ein Tag mit wirklich „Gutem Wanderwetter“ geht nach 23 km zuende.

Tag der Seen und die Ruitener Aa

Heute starten wir etwas südlich von Bourtange und es geht etwas über Straße bis der Weg die Ruitener Aa quer.

Direkt kommen wir an einen hübschen Pausenplatz-jemand hat sogar blühende Topfpflanzen auf den Tisch gestellt.

Wir biegen ab in ein Waldgebiet.

Dieser Anblick und die Farben sind sehr beeindruckend und werden dadurch noch beeindruckender, da wir damit überhaupt nicht gerechnet haben.

So schön und friedlich

Das ist ein wunderbarer Ort für eine frühe Pause.

Es fällt uns schwer weiter zu gehen. Wir folgen weiter der Ruitener Aa die mäandern darf und die schmalen Pfade gehen bis ans Ufer.

Ein Künstler hat es auf seine Art in Szene gesetzt.

Der Weg macht einen Bogen-man könnte hier leich abkürzen-gut das wir es nicht getan haben👍

Der nächste See zeigt sich

Heute ist dann wohl der Tag der Seen-leider haben die Seen keine Namen-sie sind einfach da.

Und der nächste See

Dieser etwa 5 km lange Bogen hat sich mehr als gelohnt.

Kurs darauf sehen wir Feuchtwiesen. Auch hier überrascht der Weg durch wunderschöne Natur👍aber zuerst kommt der Einstieg

Nach einem so beeindruckenden Naturerlebnis sind wir nach einer Pause froh das es über Sand- und Wiesenwege und ein bisschen Radweg zum Ziel geht.

Die letzten 3 km zum Kloster Ter Apel geht es noch mal schön durch Wald und entlang der Aa-wir machen nochmal eine kleine Pause und können kaum fassen wie wunderschön die heutige Etappe war.

Festung Bourtange

Zuerst geht es heute noch eine ganze Weile entlang der Ruitener-Aa. Der Fluss darf hier so verlaufen wie er mag – er schlengelt sich herrlich durch die Landschaft.

Wir gehen dabei über einige Wiesen-die momentan ohne Kühe sind-aber es gibt so die ein oder andere Besonderheit🤣

Der Fluß mäandert wunderbar durch die Landschaft und genau an der Stelle wo wir uns einen Pausenplatz wünschten steht ein paar Meter weiter eine Bank👍

Und immer wieder kleine und größere Brücken.

Dann erreichen wir das Highlight des Tages.

Diese Festung (Fertigstellung 1593) wurde nie erobert und hat Höhen und Tiefen erlebt. 1964-1973 wurde sie wiederhergestellt.

Die Häuser sind sehr schön und die gesamte Anlage ist sehr sehenswert. Heute hatten wir die Festung für uns alleine.

Somit konnten wir die Wachhäuschen für Fotos nutzen…

Auf dem Marktplatz waren wir die einzigen-erstaunlich bei dem schönen Wetter

…und sogar die frisch bemalten „Plumsklos“ bzw. “ Donnerbalken“ konnten wir „probesitzen“🤣🤣🤣

Eine wirklich sehenswerte Anlage👍

Nach der Besichtigung gehen wir, da eine Zufahrtsbrücke renoviert wird über den Außenwall um die Burg.

Nach ein paar km erreichen wir das heutige Etappenziel.

Über 7 Brücken musst du gehen…

…oder auch mehr🤣

Den Start für die heutige Etappe haben wir mehrmals nach hinten verschoben. Es regnete heftig und im Regenradar sollte es bald aufhören-aber irgendwie haben die Wolken nicht das gemacht was vorhergesagt wurde🤣 – also sind wir dann doch bei Regen gestartet.

Aber nach ein paar km ließ der Regen etwas nach und wir liefen durch ein Waldgebiet das zu einem CP und einer Ferienanlage gehörte. Dort suchten wir auch eine Sitzmöglichkeit. Ja-Begeisterung-eine Terasse-zugänglich von außen-das Restaurant dazu noch in Winterpause-die Gelegenheit nutzen wir doch-bis wie erkennen das die Terasse garnicht überdacht ist🤣🤣🤣

Doch bald danach erreichen wir den Ort Wedde-dort ist alles geschlossen-so das wir einfach im Burggarten unsere Pause machten.

Weiter geht es entlang der Westerwoldschen Aa-die bisher fast immer wie ein Kanal aussah-aber Überraschungen gibt es immer wieder.

Wir laufen durch ein großes Gebiet das aus Moor, Schilf und Feuchtwiesen besteht. Schmale Pfade und ohne Ende kleine und größere Brücken säumen den Weg. Und dann stehen Sie dort…

Wir gehen weiter durch das „Sumpfgebiet“ – manche Wegabschnitte haben sich angepasst🤣

Langsam geht es dem heutigen Etappenziel entgegen. Die Sonne hat es inzwischen geschafft und es zeigt sich immer mehr blauer Himmel.

Wir erreichen nach mehr als 20 km Vlagtwedde.

Wandern macht glücklich

Nach dem Start in Bad Nieweschans unterwandern wir die Autobahn über einen Holzsteg – eine einfache aber effektive Lösung – und dann stehen wir in prächtiger Landschaft.

Ein schöner Einstieg in unsere heutige Etappe. Nur ein wenig weiter schließt sich das Naturschutzgebiet Bovenlande an.

Während der Pause die wir dort machen hören wir ein lautstarkes Vogelkonzert-sehen aber nicht die Verursacher-dann steigen sie – wie auf Komando – alle gemeinsam auf.

Weiter geht es Richtung Bellingwolde und dann zur deutsch-niederländischen Grenze. Der Weg macht hier einen großen Hin und wieder Zurück Verlauf – aber der hat sich gelohnt👍Wald mit schmalen Pfaden, zwei Reste von Festungsanlagen von ca 1800 und dem alten Grenzpfad

Nach einigen sensationellen km kommen wir an einen wie für uns gemachten Pausenplatz🤣

Erholt erreichen wir wieder Bellingwolde. An der Kirche ein Meer von Krokussen

Bei km 19 geht es um die Entscheidung für heute die Tour zu beenden oder den nächsten Bogen noch weiter zu wandern.

Bei herrlichen Sonnenschein und den 15 °C eine leichte Entscheidung-wir laufen den Bogen. Auch wieder eine lohnenswerte Wegführung. Die Holländer haben sich da wohl echt was bei gedacht👍

Nach 22 km kommt ein Lokal, das auf unserer Karte nicht vermerkt ist-genau passend zu dem einsetzenden Hungergefühl-wir kehren ein bzw- wir machen es uns auf der Terasse gemütlich. Mit den anderen Gästen kommen wir schnell ins Gespräch.

So gibt es bei Sticky Fingers Bellingwolde das kulinarische Highlight – Frikandel Speciaal und Patat mit Mayo- sehr lecker und die Holländer sind einfach gut drauf.

Wir machen uns gestärkt auf die letzten km der Etappe und laufen an einer wunderschönen Seenlandschaft über schmale Pfade zum Etappenende.

Was für eine tolle Etappe mit sehr vielen schönen Überraschungen👍

Start am Kiekkaaste

Heute Morgen gab es im Hotel speziell für Hundebesitzer nur einen Essensplatz in der Lobby-aber das wir separiert werden sind wir inzwischen gewohnt.

Es war der aller beste Platz den wir heute hatten-im allgemeinen Frühstücksraum mit dem Buffet war der Service etwas überfordert oder unterbesetzt, so daß die anderen Hotelgäste dort kurz vor dem Tumult standen und um Kaffee und Rühei kämpften🤣 Wir hatten schon alles was wir brauchten und Ruhe🤣

Nach dem Auschecken ging es noch mal zum Strand und mit der Inselbahn zum Hafen.

Die Überfahrt nach Eemshaven dauerte 1 Stunde und dann ging es endlich zum Startpunkt unserer Wanderung, entlang der niederländischen Grenze.

Zuerst ging es über Holzstege zum Kiekkaasten-ein Vogelbeobachtungpunkt. Der Weg ist schmal-so das die Begegnung mit anderen Besuchern-und davon gab es einige- ein Balanceakt war.

Heute begleitet uns auch wieder der Sheriff, so daß es natürlich auch ein gemeinsames Startfoto gibt.

Nuiwe Statenzijl

Nun folgen wir erstmal für ca 2 km einem geraden Wirtschaftsweg und treffen dort zum ersten mal auf das Wegzeichen der Rounde van Nederland – schlicht in weiß-rot.

Nach ein paar km gefühlt nur geradeaus entdecken wir eine „Sitzgelegenheit“ für eine Pause.

Wir folgen nun Wegen – eher Graspfaden- die immer auf der einen oder anderen Seite der Kanäle entlang führten. Jedoch ist es wichtig auch dir richtige Seite zu nehmen-sonst läuft man in Sackgassen oder muß riesige Umwege gehen.

Nach 16 km erreichen wir Bad Nieuweschanz und queren nochmal die Westerwolsche Aa-das haben wir am Start der Tour auch schon mal gemacht🤣

Nordwestlichster Punkt Deutschlands

Aber von Anfang an…

Da wir auf dem Störtebeker Weg einen Besuch auf Borkum nicht geschafft hatten, holen wir das heute nach.

In Eemshaven (NL) starten wir die Überfahrt nach Borkum.

Die Überfahrt mit der Fähre dauert ca 50 Minuten und obwohl es sehr windig ist, konnten wir auf dem Oberdeck windgeschützt sitzen und Sonnenschein und Seeluft genießen😎

Mit der Bahn geht es entspannt in den Ort und sofort weiter an den Strand.

Unser Ziel ist heute aber der nordwestlichste Punkt Deutschlands den wir nach 2 km erreichen.

Nordwestlichster Punkt Deutschlands Borkum
Da ist er👍

Aber so ganz richtig ist das nicht. Wir können noch ca. 1km weiter Richtung Westen laufen-bis wir an der Nordsee stehen.

Das wunderbare Wetter macht den Tag perfekt.

Gegen den Wind und den bodennahen Sandsturm geht es wieder zurück zu den Dünen. Ein herrlicher Pausenplatz -obwohl wir ja garnicht so weit gegangen sind🤣

Wir schlendern noch durch den Ort und stehen dann an alten Zäunen aus Walkieferknochen-schon sehr beeindruckend👍

Ein rundum gelungener Auftakt😎👍 und Morgen starten wir dann aber wirklich auf dem Westweg BeNeLux Richtung Süden.