Kategorie: Grenzverlauf Sachsen – Tschechien (Seite 1 von 2)

Von Sebnitz durchs Elbsandsteingebirge und den Erzgebirge bis Marktredwitz-dem Anschluss zum Goldsteig.

Schön war’s heute

Los gehts und über einen längeren Aufstieg erreichen wir die Basaltfächer und den Gipfel des Hirtstein.

Gipfel Hirtstein

Danach gehe es über typische Kammwegführung weiter bis wir Schmalzgrube erreichen.

Pressnitztalbahn
Bahnhof Schmalzgrube

Hier haben wir die besten Plätze als der Zug mit Danpflok in den Bahnhof einfährt.

Und ab hier wird es so richtig schön. Zuerst folgen wir dem Schwarzwasser, der sich schön durch das Tal schlängelt.

Oben am Waldrand bekommen wir einen herrlichen Blick auf Jöhstadt und der Weg verläuft als schmaler Grenzpfad.

Als wir dann Richtung Bretmühle abbiegen schlengelt sich an unserer Seite der Conduppelbach.

Am Zigeunerfelsen gibt es noch mal eine Pause.

Zigeunerfelsen

Nun ist dieser tolle Abschnit nach 22 km geschafft.

Am Abend gibt es an der FeWo noch gemeinsames Grilken mit Karin, Hannes und SheriffMeyer.

Erstaunlich flach

Anders als die Tage zuvor war es heute eine erstaunlich flache Etappe.

wir konnten nach einem leichten Aufstieg an einem Grenzhaus einen alten Traktor bestaunen. Baujahr 1982 (wir hatten 1950-1960) geschätzt. Ein Model produziert in Minsk und insbesondere zum Schneeschieben im Einsatz. Der Besitzer war sehr stolz auf sein immer noch voll funktionstüchtigen Trecker.

Trecker , Bj 1982 Minsk

Dann folgen wir erst einem schönem Grenzpfad der bis zur Schwarzen Pockau führt.

Hier folgen wir dem Grünen Graben, ein künstlich angelegtes Wassersystem mit herrlichem Weg und tollem Ausblick.

Am Grünen Graben entlang

Der Weg führt uns dann in ein Moorgebiet wo wir einen extraschlenker machen und dem Moorlehrpfad auf Plankenwegen folgen.

Plankenweg durchs Moor

Wir folgen wieder der Grenze zu Tschechien und folgen dem nächsten Grenzfluß der Schwarzen Pockau.

Schwarze Pockau

Dieser Grenzfluß ist eher ein Bach der sich hier durch das Tal windet.

Nach 17 km sind wie mir ganz wenigen Höhenmetern schnell ans Etappenziel gekommen.

Weiter nach Rübenau

Wir verlassen Grünthal über das Ausstellungsgelände und folgen schmalen Pfaden.

Der Weg führt uns stetig nach oben bis wir am Stößerfelsen den Aufstieg von 200 Höhenmetern geschafft haben und den Ausblick über gesunden Wald genießen können.

Stößer Felsen

Hier verlassen wir den Kammweg und nutzen schmale Pfade. Diese sind wunderschön – leider bietet der Kammweg selten solche Pfade.

Dann geht es noch über eine alte Bogenbrücke und nochmals steil nach oben.

Bogenbrücke – Großer Steinbach

wir erreichen nach 15 km Rübenau und entkommen ganz knapp einem heftigen Hagelschauer.

Heute Abend geht es dann noch mal nach Seiffen-wir treffen eine Wanderfreundin die momentan noch etwas hinter uns auf dem Kammweg unterwegs ist.

Ist denn schon Weihnachten?

Heute starten wir im Nußknackerort Neuhausen.

Neuhausen

Es geht über Wiesenwege nach oben und mit einem Blick zurück kann man das Schloß und die Kirche richtig schön sehen.

Oberhalb von Neuhaus

Am Himmel erkennt man auch das Grau. Der Blick in die Wetter-App lässt uns zügig nach Seiffen weiter ziehen. Mit Einsetzen des Gewitters setzen wir uns in das Bunte Haus.

Dort sitzen wir bei Kaffee und Kuchen das Gewitter aus. Anschließend führt uns der Weg durch den Ort.

Weihnachten ist im Ort überall

Im Ort gibt es einen Countdown bis Weihnachten und es gibt alles was man als Weihnachtsdekoration gebrauchen kann im typischer Erzgebirgsbauweise.

Dann geht es über gut begehbare Waldwege die plötzlich gesperrt sind. Wir gehen dennoch weiter und können ohne Schwierigkeiten passieren.

Entlang der Wettinhöhe geht es Richtung Hirschberg.

Über eine wanderunfreundliche Baustellenbrücke geht es über die Flöha und oberhalb von Olbernhau-Grünthal Richtung Ziel. Dafür müssen wir noch mal wieder hochsteigen, um dann steil in den Ort wieder runter zu gehen. Wir queren nochmals die Flöha und stehen auf einen wunderschönen Platz mit der Saigerhütte und einer Ausgrabungsstätte.

Usgrabungsstätte mit Gewitterandrohung

Nach 17 km erreichen wir mit einem hefftigen Donner, das nächste Gewitter kommt, das Etappenziel.

Gewitterwarnung

Obwohl für den Tag das ein oder andere Gewitter gemeldet ist starten wir in Holzhau unsere nächste Etappe (2) auf dem Kammweg. Zuerst führt uns der Weg durch den Wald nach Rechenberg.

Ein schönes Haus von 16xx ist renoviert nachdem es fast vollständig zufallen war. Die Bewohnerin sitz zufrieden davor und erzählt ein wenig über die Renovierungsarbeiten.

Rechenberg

In Rechenberg erzählt uns ein Einwohner das es nach der Grenzöffnung 3 Männer aus dem Dorf den europäischen Fernwanderweg der Freundschaft von Budapest bis Eisenach gewandert sind, daß das Brauereimuseum sehenwert ist und das der Chef der Flößer 11 Kinder hatte und das Minihaus ein Museum ist.

Es gibt hier immer wieder kreative Formen bei den Zäunen. An einem, für die Region passenden, sind wir heute vorbei gekommen

Wir schauen aber etwas genauer auf die Wetter-App und ziehen weiter über Waldeck nach Clausnitz.

„Bretterzaun“

Es donnert um uns herum und Frodo sucht Schutz. Rechtzeitig erreichen wir das tolle Bushäuschen und machen Pause und lassen das Donnergrollen ohne Regen an uns vorbeiziehen.

Das nächste Ziel ist die Kreuztanne. Inzwischen ist es drückend und die Kreuztanne liegt in einem Talkessel in dem sich die Hitze staut.

Kreuztanne

Unter einer alten Eiche im Biergarten gibt es einen tollen Pausenplatz für KuK. Hier ist auch das Ende der 2. Etappe des Kammweges.

Wir gehen aber noch weiter. Die Wetter-App kündigt Regen an. Wie dafür passend hingestellt erreichen wir eine tolle Schutzhütte.

Als wir glauben das es weiter gehen kann ist das Gewitter direkt bei uns – wir warten noch 30 Minuten, dann ist der Spuk vorbei und wir steigen ab nach Neuhausen, dem Ort der Nußknacker.

Nußknacker

19 km mit dem Glück, das die Gewitter uns nicht getroffen haben.

Über den Bahndamm

Wir starten mit dem Aufstieg zum „Fast“-Gipfel Kahleberg. Kiosk, Sitzgelegenheiten, Übersichtskarten für Radfahrer, Langläufer und Wanderer und einen schönen Blick auf den Geisingberg.

Auf den Kahlenberg (905m)

Über erst schmale Pfade erreichen wir auch den echten Gipfel des Kahleberg und dann folgen breite Wege zum Wüster Teich.

Wüster Teich

Hier genießt Frodo bei dem warmen Wetter ein ausgiebiges Bad.

Die Wege bleiben breit sind aber meistens schattig, so daß die Hitze etwas milder ausfällt.

Ab Neu-Rehefeld geht es über viele km über einen ehemaligen Bahndamm. Teilweise sind die Gleisbettsteine noch vorhanden. Der Weg führt uns direkt zum ehemaligen Bahnhof Hermsdorf-Rehefeld. Hier gibt es einen Kiosk und wir genießen KuK.

Bahnhof Hermsdorf- Rehefeld

Nachdem der alte Bahndamm geschafft ist geht es nochmal über Waldwege hoch.

Nach 19 km haben wir Holzhau unser heutiges Tagesziel erreicht.

Gottleuba

Heute folgen wir der Gottleuba – zuerst entlang des Stausees und dann dem Flußlauf.


Stausee Gottleuba

Wir versuchen an der Zwischenstaumauer die Seite zu wechseln, was aber unmöglich ist. Also folgen wir einem Pfad der nur noch selten von Menschen begangen wird. Die Wildschweine finden diesen Pfad aber klasse.

Wir müssen aber auf die andere Seite, dort ist der richtige Wanderweg. Es kommt eine Brücke aber ohne Zuweg, also geht es ca 50 m Querfeldein. Wir erreichen die Brücke, die Tore sind offen und wir kommen auf die richtige Seite. Die nächste Brücke ist bereits zugewachsen. Schöne Wege die einfach mit der Zeit verschwinden.

Die Gottleuba führt uns zur tschechischen Grenze. Hier zeigt sich mal wieder das die Natur eigene Lösungen schafft.

Lösungen finden sich immer

Als Zielort erreichen wir über den Kaiser Franz Josef Weg den Ort Fürstenwalde.

Ein Schwimmbad, ein neues Basketball Feld, ein neuer Spielplatz mit Grillplatz und tolle Pausenplätze für Wanderer.

Pausenplatz für Wanderer

Ein kleines Dorf mit einem großen Angebot- hier passieren positive Dinge👍

Nebenbei erfahren wir auch noch das der Architekt der Dresdener Frauenkirche, George Bähr, 1666 hier im Ort geboren wurde. Man lernt immer neues dazu👍

Besuch aus Ostfriesland

Am Abend kommt Wanderbesuch aus Ostfriesland dazu. Wir gehen schön essen und werden dann Morgen den Trailhead des Kammweges erreichen.

Heute waren es entspannte und lehrreiche 17 km.

Kurze Zwischenetappe

Heute haben wir unser Basecamp1 in Bad Schandau verlassen.

Die Etappe sollte am Bahnhof Schöna starten, aber es kam dann anders. Wir starten in Cunnersdorf.

Zuerst folgen wir einem Radweg und zwischenzeitlich einem parallelen Forstweg bis zum Biwakplatz Taubenteich.

Biwakplatz Taubenteich

Ein toller Übernachtungsplatz mit Bänken, Lagerfeuerschalr, Bänke mit Dach und Schlafboxen. Bezahlt wird der Platz über vorher erworbene Tickets.

Dann sind wir auf dem Grenzpfad zu Tschechien und Treffen immer mal den Forststeig.

Fast wie in Neuseeland

Zwischenzeitlich fühle ich mich sehr stark an Neuseeland erinnert

Der Grenzweg ist wunderschön und ein 20 cm breiter Grenzbach begleitet den Weg.

Grenzweg

Es gibt immer wieder Wanderwege wo die Markierung nicht eindeutig ist. Bei einem Grenzweg kann man sich auf die kontinuierliche und stabile Markierung verlassen.👍

Grenzfluß XXXS

Bis zum Zollhaus bei Rosenthal geht es heute da wir noch fürs WE einkaufen müssen und unser 2. Basecamp beziehen.

Also sind es heute nur 14 km weiter Richtung Westen.

Über die Hohe Liebe zur Elbe

Wir starten in Bad Schandau und fahren mit der 125 Jahre alten Kirnitzschstraßenbahn. Ein altes Schätzchen, das uns im gemütlichen Tempo entlang der Kirnitzsch und tollen Felsformationen zum Startpunkt Beuthenfall bringt.

Nun geht es entlang der Kirnitzsch über einen schmalen, wurzeligen Pfad der Teil des Flößersteigs ist. Die ersten km gefallen uns sehr gut – aber dann ist der Weg verschwunden und somit bleiben wir auf der Lausitzer Schlange.

Diese führt uns langsam und stetig aber auch mit steilen Passagen hinauf zur Hohen Liebe.

Gipfel Hohe Liebe
Gipfel Hohe Liebe (401 M)

Danach geht es über einen gut begehbaren aber eigentlich gesperrten Weg über Ostrau zur Baude am historischen Personenaufzug (1904 gebaut und immer noch funktionstüchtig)

Historischer Aufzug – Ausblick oberhalb der Elbe

Nachdem wir unten angekommen sind besuchen wir noch die Mündung der Kirnitzsch und es geht weiter zum Fähranleger.

Ein kleines Boot bringt uns nach Krippen auf die andere Seite der Elbe.

Von dieser Seite gibt es auch wieder schöne Aussichten auf die Felswände.

Felsformationen direkt an der Elbe

Nun geht es über den Elberadweg weiter bis Schöna – kein wirklich Richtiger Ort, aber der letzte Bahnstopp vor der Tschechischen Grenze.

Es geht mit dem Zug zurück nach Bad Schandau und nochmals mit einem Boot auf die andere Seite der Elbe.

Eine bewegte, 18 km lange Tour.

Grandiose Felsformationen

Wir starten in Hinterhermsdorf und erleben auf unserem Weg ein Rausch mit Felsformationen.

Felsformationen ohne Ende

Es geht über wunderschöne Pfade und einer heißt „Treppengrund“ und der Name ist Programm.

Treppengrund im Nationalpark

Hunderte Stufen geht es nach oben und danach direkt wieder runter. Ohne diese Stufen würde es nach ein paar Regengüssen wahrscheinlich kein begehbarer Weg mehr existieren.

Unten angekommen gibt es die riesiggroße Hinckel Höhle zu bestaunen. Eine riesig großer Hohlraum unter dem Gesteinsmassiv.

Hinckel Höhle

Nun gibt es wegtechnisch etwas Erholung und diese können wir am Zeughaus mit Kaffee und Kuchen noch steigern.

Altes Zeughaus

Langsam kommen wir über einen flachen Waldweg wieder in Bewegung – biegen zwei mal ab und der nächste Anstieg über Treppen wartet auf uns. Um uns herum sind jetzt überall ungewöhnliche Gesteinsformationen zu entdecken.

Es gibt ausgespült, löchrige Sandsteinfelsen, senkrechte Steilwände die aus der Ferne betrachtet glatt geschliffen aussehen und alle haben auch eigene Namen bekommen😀

Auf halber Höhe verläuft der abwechslungsreiche Wanderweg. Wir gehen durch gesunden Buchenwald, stolpern wieder in große Fichtenfreiflächen, bei denen inzwischen gut zu erkennen ist das neue Bäume nachwachsen.

Plötzlich ist unser Weg gesperrt – aber es gibt keine Alternative – also folgen wir etwas unsicher diesem Weg. Er ist etwas zugewachsen aber ansonsten sehr gut begehbar und wunderschön.

Am Ende des Weges treffen wir auf Wanderer, quatschen ein bisschen und laufen anschließend den „falschen“ Weg. Wir erkennen den Fehler und pausieren auf einer Bank, um weiter zu planen.

Eine Familie aus der Lüneburger Heide ist hier auch unterwegs. Es ergibt sich ein schönes, längeres Gespräch. Am Ende unserer Pause schauen wir auf die Uhr und entscheiden uns, den direkten Weg zum Endpunkt der heutigen Etappe zu nehmen.

Dieser Wegabschitt und die 18 km waren grandios👍

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