Kategorie: Ahrenshoop – Hiddensee – Rügen ✅️ (Seite 1 von 2)

Darß-Hiddensee-Rügen

Rasender Roland

Bevor wir mit dem Rasenden Roland fahren geht es zuerst nach Göhren rein, um zu frühstücken.

Immer wieder diese tollen Häusen👍 Auch in den unterschiedlichen Größen und Ausprägungen-Klasse.

Nach dem Frühstück gehts dann zum östlichsten Punkt auf Rügen – dem Nordperd. Wieder geht es auf und ab und wir können schon Usedom sehen😀

Wir wandern nun weiter Richtung Seebrücke die im Vergleich zu Sellin schlicht daher kommt.

Hier beenden wir unsere Tour auf Rügen. Nun geht es mit dem Rasenden Roland nach Binz.

Weiter geht es mit der Bahn nach Stralsund wo wir noch ein wenig durch die Altstadt schlendern.

Das „Rathaus“ ist außen mächtig und innen hohl

Im Hafen bewundern wir noch die Gorch Fock Stralsund

Nun geht’s erstmal in unseren Heimathafen, um die nächsten Touren zu planen😀 Sobald wir wissen wann und wo es weitergeht gibt’s die Infos hier zu lesen.

Rheinsteigfeeling an der Ostsee

Am längsten Haus der Welt in Prora starten wir heute wieder in die Tour.

Dennoch gibt es auch weiterhin viele Lost Places und Baustellen.

Dann geht es in Begleitung einer Urlauberin über die fahradfreie Promenade nach Binz.

Natürlich geht’s dort auch wieder auf die Seebrücke.

Die Häuser sind hier wunderschön und das Kurhaus ist der Knaller. Aber es sind viele Menschen unterwegs…

Daher gehts weiter Richtung Sellin. Und es beginnt mit einem Aufstieg…

…auf den Hochuferwanderweg👍dem folgen wir 6 km.

Und der Weg geht hoch und wieder runter – so kennt man es vom Rheinsteig – aber hier auf Rügen hatten wir nicht damit gerechnet.

Belohnt für die Anstrengung werden wir in Sellin..

Wir stehen staunend oberhalb der Mutter aller Seebrücken in Sellin.

Nicht nur das Restaurant am Beginn der Seebrücke – auch die Tauchkugel am Ende der Seebrücke ist in Betrieb.

Seebrücke Sellin
Seebrücke Sellin

Wir suchen uns einen Pausenplatz-auf dem Hochuferwanderweg waren die Bänke eine Rarität.

Wir schauen wie weit es noch bis zum CP ist – 5 km – okay, das sollten wir noch schaffen.

Also noch einmal etwas hoch und dann an der Promenade erst an Baabe vorbei..

weiter entlang der Bernsteinpromenade.

Dann sehen wir die ersten Zelte-das ist unser CP für heute-bis zur Rezeption ist es aber ganz schön weit -aber wir haben es rechtzeitig geschafft und eine kleines Eckchen für unser Zelt gefunden.

Lost Places

Wir sind von dem Campingplatz begeistert und verlängern für einen weiteren Tag.

Zum Frühstück gibt es Kaffee und Brötchen einfach dazu und man sitzt schön in der Sonne

Zuerst ging es runter nach Sassnitz zum alten Hafen. Hier liegen Zoll, Seenotrettung und ein Notschlepper nebeneinander-alle Einsatzbereit

Im Hafen liegt auch noch das brittische U-Boot H.M.S Otus (Zwergohreulen). Dieses historisch U-Boot kann besichtigt werden.

Nach verlassen dieses Hafengebietes geht es in den Dwasieden. Ein verwildertes Waldgebiet das sich als ein absoluter Lost Place entpuppt.

Das „Schloß“, 1873-1877 für Adolf von Hansemann (Geschäftsmann), erbaut wurde 1948 gesprengt.

Das Gelände wurde danach von der NVA genutzt und auch diese Gebäude und Bunker sind nur noch Ruienen.

Wir bestaunen noch viele dieser Gebäude bis wir über einen steilen Abstieg das Gelände verlassen.

Danach erreichen wir dann das älteste Bauwerk Rügens-etwa 5000 Jahre alt.

Wir umrunden über Hauptstraßen den neuen Hafen von Sassnitz – bei Mukran.

Kurz darauf gibt es ein uriges Fischlokal. Wir kehren natürlich ein und sind sehr positiv überrascht👍

Weiter geht es wieder durch Wald. Mal wieder sind wir dort allein unterwegs. Wir nähern uns Prora – ein Lost Place mit Reanimation.

Doch nur wenig später die Deutsche Jugendherberge -renoviert und nutzbar.

Wir folgen dem langen Gebäude weiter und Ruinen und renovierte und bewohnte Bereichen wechseln sich ab. Ein Gebäudekomplex der Extreme.

Wir fahren mit dem Bus nach Sassnitz zurück und lassen den Abend am Campingplatz gemütlich ausklingen😀

Jasmund Nationalpark👍

Von dem ungewöhnlichem Naturcampingplatz geht es, aufgrund einer Empfehlung, erst mal zum Bäcker nach Hagen.

Nach einem Kuchenfrühstück geht es in den Nationalpark Jasmund. Seit 1990 ist dieses Gebiet Nationalpark und ein Teil gehört seit 2011 zum UNESCO-Welterbe.

Ein riesiger Buchenwald mit spektakulärer Steilküste.

Wir tauchen ein und genießen😎

Unser erstes Ziel ist der Königsstuhl-doch wir sind etwas entsetzt – 10 € Eintritt-Nein Danke!

Dennoch haben wir einen spektakulären Blick auf die Steilküste Königsstuhl

Weiter geht’s dann Richtung Viktoria Blick und weitere Steilküsteneinblicken.

Aber natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen uns vor dieser großartigen Kulisse fotografieren zu lassen

Jasmund Nationlpark, Steilküstr
Großartiger Ausblick

Es gibt einige auf und ab’s die teilweise mit Bohlenwegen und Treppen begehbar gemacht sind.

Wir kommen, weiles so wunderschön ist, nur langsam voran aber erreichen dann das Michael-Otto Haus bzw. die Waldhalle.

Nun geht es aber erstmal zu unserem heutigen Campingplatz. Das erfordert erst noch mal einen mächtigen Aufstieg und dann noch etwas durch welliges Gebiet. Ein Campingplatz ist nicht zu entdecken.

An der Hanomag-Parade haben wir das Gefühl falsch zu sein…

…aber wir sind goldrichtig.

Das Naturerlebniscamp ist einfach, unkompliziert und dennoch komfortabel.

Am Abend entscheiden wir-den Platz nutzen wir noch eine weitere Nacht.

Plan B muß her👍

Wir starten nach einem improvisiertem Frühstück rechtzeitig-wir wollen mit dem Bus nach Glowe. Der kommt auch etwas verspätet-und fährt einfach vorbei🙄

Der nächste Bus kommt in 2 Stunden und ob der dann noch Fahrgäste aufnimmt???

Plan B muss her. Taxi haben wir verworfen -also nochmal zu Fuß nach Glowe.

Wir genießen den herrlichen Weg ein zweites mal

Bevor man in Glove ist gibt es einen riesiegen Ferienpark mit tollen reedgedeckten Häusern.

Nach 11 km haben wir Glowe erreicht und machen erstmal beim örtlichen Bäcker eine Kaffee- und Kuchenpause.

Weiter geht es nun entlang von Seen nach Polchow.

Hier zieht uns magisch der Hinweis auf geräucherten Fisch-und schwupps sitzen wir in einem urigen Biergarten

Super leckere, frisch gemachte Fischbrötchen begeistern uns so sehr das wir uns auch Fisch zum Abendbrot mitnehmen. Alles lecker und preiswert👍👍👍

Kurz darauf spricht uns eine Radfahrerin an, die auch mit ihrem Hund zelten möchte. Wir tauschen uns aus dann müssen wir aber weiter, es liegen noch einige km vor uns.

Die Landschaft wir hügelig und Touristen sind hier nicht unterwegs.

Zum Schluß unserer Tour geht es über „Straße“ – Radfahrer, die an uns vorbei fahren, sind wenig begeistert🤣

Am Ende noch ein Mamutbaum -der auf Privatgrund steht-aber der Riese ist zu erkennen.

wir erreichen unser Ziel nach einer 10 km längeren Etappe als geplant. Und der Besuch des Nationalpark Jasmund startet dann erst Morgen.

Am nördlichsten Punkt der ehem. DDR

Nördlich von Kap Arkona liegt ein dicker Felsbrocken am Ostseestrand-der Siebenschneiderstein-der nördlichste Punkt der ehemaligen DDR.

Siebenschneiderstein
Siebenschneiderstein

Dann geht es mit über 130 Stufen wieder nach oben der Steilküste entlang nach Kap Arkona.

Hier ist es bei gutem Wetter sicherlich erheblich besser besucht.

Auch hier gibt es einen sehr schönen Blick auf die Steilküste.

Im alten sehr schönen Vitt gönnen wir uns in der Regenpause Fischbrötchen

Gut gestärkt geht es weiter zum Großsteingrab. Eine Hütte schützt uns vor dem einsetztenden heftigen Regen. Zwei Frauen geselten sich noch hinzu und wir nutzen die Zeit für ein erfrischendes Gespräch😀

In Juliusruh entscheiden wir noch bis Glowe weiter zu gehen. Wir wechseln von der Ostseeseite zur Boddenseite.

Dort geht es in wunderbaren Wald und über tolle Wege weiter. Der Regen im Nacken hat uns angetrieben.

In Glowe erreichen wir die Ostseeperle und am Tisch 74 haben wir von oben einen superschönen Blick über die Ostsee.

Die Sonne verabschiedet den Regentag mit einem schönen Tagesende.

Hiddensee und Rügen

Den zweiten Tag auf Hiddensee nutzen wir. Also geht’s früh los, erstmal Richtung Kloster😀

Hiddensee, Hafen Kloster
Hafen Kloster

Auch hier stehen einige wunderschöne Häuser…

Wir würden auch gerne frühstücken und nach 2 fehlgeschlagenen Versuchen genießen wir im Wieseneck ein tolles Frühstück-sehr empfehlenswert👍

Zudem gesellt sich eune Urlauberin zu uns und wir tauschen uns über unsere Wandererfahrungen aus.

Dann beginnt der Aufstieg zur Seilküste👍👍👍

Über traumhaft schöne Singletrails geht es immer an der Steilküste, mit sehr schönen Ausblicken, entlang.

Unser Ziel – der Leuchtturm bzw. das Leuchtfeuer Dornbusch. Dafür müssen wir aber erst einige Stufen nach oben😀

Am Leuchtturm gönnen wir uns eine Pause und tauschen uns mit Radfahrern über Touren aus-wieder mal eine nette Begegnung.👍

Nun geht es wieder über schmale Pfade Richtung Kloster-dort steigen wir zur Ostsee ab wo Frodo sich ein ausgiebieges Bad gönnt.

Da es heute einfach heiß ist nutzen wir jeden Schattenplatz für eine Pause.

In Vitte angekommen besuchen wirzuert nochmal das Seepferdchen, um uns für den tollen Tipp zu bedanken.

Auf einer Schattenbank im Zentrum machen wir noch Pause bis es dann mit dem Schiff „Wappen von Bregge“ rüber geht nach Rügen.

Auf dem CP steht das Zelt schneller als sonst-die vielen Mücken treiben uns an🙄

Im Bereich der Rezeption gibt es dann noch was zu essen und die Anzahl der üblen Blutsauger ist etwas geringer.

Morgen ist hitzefrei und Logistiktag.

Auf nach Hiddensee❤️

Früh aufstehen und zusammenräumen, um 8:50 Uhr startet das Schiff Seestern, im Hafen von Zingst.

Durch den Bodden geht es entlang von Weidegebieten, kuriosen Ferienanlagen, Naturschutzbeobachtungshütten, Richtung Neuendorf auf Hiddensee.

Wir lassen es uns bei einem Frühstück auf dem Sonnendeck mit dieser wunderschönen Umgebung so richtig gut gehen👍

Als zusätzliche Attraktion zu der 3 stündigen Überfahrt kreisen Seeadler über uns.

Nachdem wir den Hafen erreichen beginnt unser 4 stündiger Aufenthalt.

Also geht’s nach Norden und völlig unvermittelt stehen wir in der blühenden Heide😀

Wir erreichen Vitte und besuchen das Cafè Seepferdchen-dort war es nicht nur sehr gemütlich und lecker, dort bekamen wir auch einen entscheidenden Tipp, wie wir unseren Aufenthalt verlängern können👍👍👍

Nachdem das geklärt ist gehen wir zurück in den Ort-dort hatten wir einen Hinweis auf frisch geräucherten Aal ab 16:00 Uhr entdeckt.

Wir kommen an der Scheune vorbei und finden auch unser angepeiltes Ziel – leider ist der Räucheraal um 16:45 Uhr ausverkauft.

Bei Annemarie bleiben wir, kaufen Fischbrötchen und setzen uns zu einer Urlauberin aus Berlin. Wir kommen ins quatschen und bleiben länger als gedacht. Auch Annemarie hat Zeit und erzählt von ihrem Wunsch den Camino zu gehen😀

Irgendewann brechen wir auf-zum Abschied schenkt uns die Berlinerin ihren Aal-wir sind so dankbar und glücklich über dieses Geschenk😘

Nun sitzen wir an einem Picknick-Platz mit 50 anderen Menschen. Es wird gegrillt, getrunken und gelacht.

Ein wunderschöner Tag auf einer soooo schönen Insel geht langsam dem Sonnenuntergang entgegen.

2 touristische Hochburgen

Der in Dünenlandschaft liegende CP in Prerow ist riesig, teuer und mückenverseucht -aber mit dem Zelt in den Dünen zu stehen ist klasse👍

In Prerow starten wir unsere Tour indem wir im Stadtkern beim Bäcker ausgiebig frühstücken und den Blog schreiben.

Dann geht es zur Seebrücke -390 m lang.

Vor der Seebrücke ist es voll, viele Verkaufsstände, viele Besucher. Auf der Seebrücke ist es fast leer.

Noch einmal durch das Gewirr und dann biegen wir in den Wald ein mit einem Trampelpfad und sofort ist es leer-unfassbar. Wir verlassen den Wald, gehen durch ein idylisches Wohngebiet und stehen an der Seemanskirche (aus dem 18. Jhd.) und diese ist die älteste Kirche auf dem Darß.

Wir wollen uns nicht von den unzäligen Radfahrern auf dem Rad-und Gehweg ärgern lassen und entdecken eine alternative Möglichkeit.

Dann erreichen wir die Seebrücke in Zingst (270 m) und am Ende ist eine Tauchkugel (Mo und Di geschlossen)

Zingst, Seebrücke Zingst
Zingst -Seebrücke

Wir schlendern durch die touristisch sehr gut gefüllte Stadt Zingst.

Im Hafen gönnen wir uns das obligatorische Fischbrötchen und gehen dann zu unserem CP.

Heute war an vielen Stellen richtig viel los-da ist die Hauptsaison doch zu erkennen.

Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft

Am CP in Dierhagen beginnt der Tag nicht nur mit einem guten Frühstück sondern dazu noch einer schönen Unterhaltung mit Campern, die wir am Abend zuvor schon kennen gelernt haben.

Wir starten heute unsere Tour in Ahrenshoop und besuchen als erstes die Schifferkirche. (Danke für den Tip an unsere Frühstücksgesellschaft)

Und dann ging es weiter Richtung Strand-nochmal schauen, ob die Ostsee noch da ist🤣

Nun starten wir aber wirklich unsere Wanderung es geht in den Darß bzw. dem Nationalpark Voepommersche Boddenlandschaft.

Wir suchen einen Weg neben dem Radweg und sehen auch schon bald eine Möglickeit. Wir landen hinter einer Baustelle (der Radweg wird erneuert) und hier gibt es einsame Trampelpfade und dann nur noch die Option, am Strand weiter zu gehen.

Diese Gelegenheit nutzen wir für ein erfrischendes Bad in der Ostsee😀

Auf unserem Weg zum Darßer Leuchtturm gibt es schöne Strandzugänge, schmale Pfade mit meterhohem Farn und Moorlandschaften mit Binsen und Schilf.

Bevor es zum Leuchtturm geht treffen wir Thomas aus Berlin-auch ein Wanderer der entlang der Ostsee Richtung Polen unterwegs ist. Am Abend treffen wir uns auf dem CP wieder und genießen einen schönen, gemeinsamen Abend.

Doch vorher geht’s für uns zum Darßer Leuchtturm

Der Wanderweg in die nördliche Spitze ist abwechslungsreich und phantastisch. Über und durch Dünen, Steineichen und Schilf machen den Weg zu einem krönenden Abschluß eines mal wieder tollen Wandeetages.

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