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Wanderweg entlang der niederländisch – deutschen Grenze

Zipfelpunkt WEST

Bei 5°C starten wir heute und sind von Nebel umgeben, aber schon nach 5 km erreichen wir Sint Odiliënberg und klarer Sicht auf die Basilika.

Und wie schon so oft werden wir begrüßt

Wir machen in dem hübschen Ort eine kurze Pause und gehen durch ein wunderbares Waldgebiet. Was es dieses Jahr an Eicheln und Eßkastanien gibt ist der Wahnsinn😀-ein Hinweis auf einen kalten Winter?

Am Wegesrand sind vergrößerte Münzen zu sehen.

Der Münzschatz, mit Münzen von 122 v. Chr. – 62 n. Chr. , wurde im Jahr 2009 von einem Hobbyarchäologen entdeckt-unglaublich👍

Im Ort Montfort gibt es im coop einen supertollen Bäcker👍

Die Küchlein sahen nicht nur gut aus, die waren super lecker👍👍👍

Gut gestärkt verlassen wir den Ort, der am Ortsausgang noch mit der Schloßruine Montfort glänzt.

Wir folgen dem Pieterpad weiter und stehen vor einem unglaublichen Blumenmeer👍

Danach geht es zielstrebig an den Zielpunkt der heutigen Etappe-dem westlichsten Punkt der Republik-also einer der vier Zipfelpunkte.

Sehr schön gestalteter Punkt den wir eine ganze Zeit für uns alleine haben.

Roermond ohne Shopping

Am “ De witte Stein“ geht es heute Richtung Roermond. Durch wunderschöne Buchenwälder, über schmale Pfade, mal in Deutschland, mal in Holland -einfach ein herrlicher, abwechslungsreicher Weg mit viel Sonne.

Wir erreichen nach ca. 7 km zuerst die Swalm…

…und folgen ihr bis Swalmen, auch in der Hoffnung auf eine schöne Kaffeepause.

Am Marktplatz gibt es einen tollen Pieterpad-Treffpunkt….

…der leider Montags geschlossen hat(wie auch alle anderen Cafés), so daß wir „erfolglos“ weiter ziehen. Kurz hinter Kasteel Hillerraad machen wir dann auf einer Bank Kaffeepause ohne Kaffee-geht auch🤣

Wir laufen auf Roermond zu – doch unser Ziel ist nicht das Outlett – wir machen einen Bogen um die Stadt und folgen einem aufgewühlten Entwässerungskanal und sehen auch bald die Ursache.

Biber sind hier fleißig am Werk und haben Bäume umgelegt und eigene „Staumauern“ errichtet-hier wird tatkräftig umgestaltet.

Kurz bevor wir unser heutiges Etappenziel erreichen gibt’s sogar noch den sehnlichst gewünschten Kaffee😀

Mal wieder eine tolle, abwechslungsreiche Strecke auf dem empfehlenswertem Pieterpad.

De witte Stein

Heute ging es endlich wieder los auf der Ronde van Nederland bzw. dem Pieterpad.

De Witte Stein
De Witte Stein

Gestartet sind wir am Stadion VVV Venlo und Nikolaus hat uns heute begleitet.

Zuerst ging es durch den Wandelpark Tegelen und das Jammertal-aber dann waren wir wieder auf dem perfekt markierten Weg👍

Es geht auf bzw. über eine Wiese auf der verspielte und neugierige Jungbullen jeden unserer Schritte beobachten und näher kommen.

Nachdem wir alle unbeschadet die Wiese verlassen haben geht’s auf die Grenze.

Wir bleiben heute fast den ganzen Tag genau auf diesem Grenzverlauf. Wir blicken zeitweise in eine tiefe Schlucht und wundern uns mal wieder, dass es hier solche Höhenunterschiede in einem doch „platt“ geglaubten Land gibt.

Frodo ist natürlich mit dabei.

Am Grenzstein 430 stehen zwei Steine. Das eckige Model aus dem Jahr 1818 -der unbehauene Stein wird schon 1630 in Karten ausgewiesen.

Von hier bis zum nächsten Grenzstein – De witte Stein- ist es nicht weit. Und nach einer kurzen Startetappe erreichen wir auch schon das Tagesziel.

Mit diesem tollen Gedeck beenden wir bei herrlichem Sonnenschein die Etappe.

Etappenziel Venlo erreicht😀

Der Campingplatz ‚t Heike in Lottum war richtig klasse-sehr empfehlenswert👍. Sogar das Campingplatzhuhn hat uns besucht, was Frodo nicht sooo toll fand🤣

Wir starten nach dem Frühstück Richtung Venlo. Nach ein paar km ist es so weit – wir haben 2000 km auf unserer Runde um Deutschland geschafft😀

Pieterpad, 2000km
2000 km
Pieterpad, 2000 km
2000 km

Der Weg führt an ein paar Herrenhäuser vorbei, die teilweise gut erhalten sind.

In Grubbenvorst steht das ehemalige Uhrwerk des Klosters in einer Parkanlage. Schön, wie man dort das Uhrwerk in Aktion sehen kann.

Wenn sich die Gelegenheit für eine Pause bietet nehmen wir die gerne an. Da es heute auch sehr warm ist, passt Eis natürlich perfekt!!!😀

Nun geht es weiter. Der Pieterpad nimmt wie wir die Fähre auf die rechte Maasseite und Frodo gönnt sich ein erfrischendes Bad.

Anders als sonst treffen wir nun Schlag auf Schlag gleich fünf andere Pieterpadwanderer. Es gibt schöne Gespräche über den Weg. Dabei erfahren wir, das manche private Unterkünfte nutzen. Es gibt in Holland ein Übernachtungsnetzwerk für (Rad-)Wanderer.

Wir erreichen Venlo-unser Etappenziel.

Viele schöne, alte Häuser gibt es zu bestaunen in der quirligen Stadt.

Aber auch eine fazienierende Ansammlung von Fahrrädern🤣

Wir haben wieder ein weiteres Stück Richtung Süden geschafft und sind vom Pieterpad und den tollen Holländern einfach begeistert👍

Zurück auf den Pieterpad😀

Camping ist klasse. Als wir heute Morgen mit dem packen fertig sind kommt eine der Wohnmobilcamperin auf uns zu und bietet uns Kaffee an, den wir gerne annehmen. Dazu entwickelt sich noch ein schönes Gespräch, so daß wir gut gelaunt den Wandertag beginnen. In Well gibt es das obligatorische Frühstück.

Die erste Sehenswürdigkeit-das Kasteel Well.

Emerson College
Emerson College
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Nationaalpark De Maasduinen

Wir starten zuerst einmal mit einem Frühstück beim örtlichen Bäcker bevor es heute in den Natinalpark Maasdünen geht. Dafür verlassen wir den Pieterpad und erleben eine große Überraschung😀👍

Die Wegführung wechselt von Rot-Weiß auf Gelb-Rot.

Und kaum gestartet geht es auf ein 20 km langes Naturabenteuer.

Der Weg ist so abwechslungsreich das man es kaum beschreiben kann…

Der lose Dünensand macht den Weg anstrengend und anspruchsvoll.

Aber auch immer wieder schmale Pfade durch dichten Wald bereichern die heutige Wanderung…

Und immer wieder diese wunderschöne blühende Heide…

Ein Naturspektakel👍👍👍

20 km ohne Zivilisation, nur ein paar wenige Hundebesitzer und Jogger-ansonsten waren wir dort allein-einfach großartig.

Zwischenzeitlich hat Frodo die Möglichkeiten die sich boten zum baden genutzt…

Wir haben ein Ziel vor Augen. Am Reindersmeer – ein riesiger See im Nationalpark – gibt es eine „Fähre“ mit der wir auf die andere Seite möchten…

Die Fähre kommt gerade rüber so das wir, sogar mit Unterstützung, auf die andere Seite kommen🤣

Von dort ist es nicht mehr weit zum Besucherzentrum Reindersmeer mit dem Lokal „in de sluis“.

Nachdem wir ja zwischenzeitlich keine Option hatten gab es hier gekühlte Getränke und ein gutes Essen!

Herzliche Aussichten😀👍

Danach sind es dann noch etwa 2 km und wir erreichen den tollen Campingplatz Halve Maan.

Es gibt eine Terasse, eine Sitzgarnitur und einen tollen Platz für unser Zelt. Die Besitzerin ist gut drauf. Sie hat in ihrem privaten Kühlschrank noch leckeres, kühles Bier und wir sitzen, während wir langsam das Bier trinken, zusammen und quatschen. Eine schöne Begegnung am Ende eines tollen Wandertages-perfekt👍

Den CP können wir sehr empfehlen-alles ist top👍

Berg en Dal…

…der Name ist Programm für die Etappe auf dem Pieterpad (Rounde van Nederland)

Die Tour startet mit einigem auf und ab und führt uns über das Hoge Klef in Richtung Groesbeek. Auf dem Weg kommen wir noch an einem Heidegebiet vorbei…

…und wir erreichen die Eisdiele in Groesbeek, wo wir unsere erste Pause machen😀

Ein großes Waldgebiet schließt an das nächste an und in einem permanenten auf und ab erreichen wir den Kiekberg -mit 79 hm🤣

Die Landschaft überrascht uns auch heute wieder.

Die Wegführung ist hier mal wieder sehr gelungen👍 Momentan laufen der Pieterpad und die Rounde van Nederland auf dem selben Weg.

Hier ist der Höhenschied mal deutlicher zu erkennen

Und Frodo ist wie immer der schnellste😀

In Plasmolen gibt es für uns einen tollen Zeltplatz und an der Rezeption gesellt sich direkt eine Holländerin zu uns-sie kennt Bonn, Beuel und den Pützchens Markt-die Welt ist so klein😀 und auch voller schöner Erinnerungen👍

Ein sehr schöner Start auf dem Weg Richtung Venlo.

Bis zum Duivelsberg

In Millingen ann de Rijn starten wir heute die vorerst letzte Etappe auf der Ronde van Nederland.

Am Hafen verabschieden wir uns vom Rhein und der kleinen Fähre und gehen südwärts

Die Wege haben heute unterschiedlichste Beschaffenheit und wechseln immer wieder…

Das besondere heute STÖRCHE👍Wie sehen mehrere besetzte Nester, sie stolzieren über die Feldern, sie fliegen über unsere Köpfe-einfach toll👍👍👍

Und während wir immer beobachten und ein wenig weiter gehen – dauert es etwas länger als sonst – und dann treffen wir erst auf einen See …

… und nach ca 10 km auf einen schönen „Grenzpfosten“

„Laat Vriendschap heelen – Wat Grenzen deelen“ auf der einen Seite und auf der anderen Seite „Lass Freundschaft heilen – Was Grenzen teilen“

Und jetzt – wir haben es kommen sehen…

… geht es hoch zum Duivelsberg.

Nun ging es zum Abschluß in das gleichnamige Pfannekuchenhaus-ein sehr beliebtes Ausflugziel.

Hier endet vorerst unser Weg nach Süden auf der Ronde van Nederland. Im Mai geht es erst mal ganz hoch in den Norden….

Erst Noaberpad – jetzt Pieterpad

Was für ein Auftakt👍👍👍

Wir sind gerade auf unserer Etappe gestartet und können in s’Heerenberg diese wunderbare Burg bestaunen.

Von dort sehen wir weit entfernt, wie mit einer Schneise sichtbar angelegt, eine Kirche, die wir später auch noch erreichen.

Aber wie immer auf diesem Weg gibt es Besonderheiten die sooo überraschend sind – ein „Weinberg“

Sachen gibt’s….

Im Waldgebiet Hulzenberg sehen wir eine Wanderdüne die sich verlaufen hat🤣

Hier verlaufen der Noaberpad-dem wir bisher gefolgt sind- und der Pieterpad dem wir jetzt weiter folgen ein Stück parallel.

Heute treffen wir auch auf fünf kleine Wandergruppen (3-4Personen) die alle auf dem Pieterpad unterwegs sind-es wird hier also doch gewandert👍

Hier erreichen wir auch die Stiftskirche St. Vitus, die wir bereits heute Morgen vom Kasteel aus gesehen haben. Diese liegt auf etwa 80 hm.

Steil und über Serpentinen geht es nun hinab Richtung Rhein.

Die Wegmarkierungen sind hier außergewöhnlich schön👍

Über Spijk geht es nach Tolkamer. An der Promenade sind einige Lokale und wir genießen auf der Sonnenterasse mal wieder Kaffee und Kuchen🤣

Weiter geht’s Richtung Fähre, aber vorher kommen wir noch an einem riesigen See vorbei und die Wiesen sind mit Gänseblümchen übersät.

Wir kommen zur Anlegestelle der Fähre die uns nach Millingen bringt-eigentlich fährt diese nur zur vollen Stunde. Obwohl es 16:20 Uhr ist können wir direkt auf die Fähre und es geht los👍

Überfahrt nach Millingen aan de Rijn

Wir sind weiter gekommen als zu Beginn der 14 Tage gedacht-so das es morgen ein lockeres Auslaufen auf dem Pieterpad gibt.

Was sagt man dazu?!

Zum einlaufen ging es heute Morgen weiter entlang der Bocholter Aa. Es sieht ein wenig aus wie in einem Park. Und die ersten „Sonnenanbeter“ sind auch schon da.

Der Weg geht durch Heide und Wald Richtung Isselburg und da sich auf diesem Teilstück alle Bänke versteckt haben, machen wir direkt an der Issel in Isselburg unsere verspätete Pause.

Nun führt uns der Weg mitten durch einen Golfplatz-aber der Wanderweg ist dennoch schön abgetrennt👍 sehr gut gelöst.

Am Ende stehen wir vor der Wasserburg Anholt. Das Schloß ist wegen Renovierung geschlossen -aber für den Besuch der Parkanlage wird Eintritt genommen🙄

Nach sovielen Eindrücken brauchen wir einfach noch mal eine Pause-und wie bestellt-stehen wir vor der Eisdiele🤣 bzw sitzen wir auf der Terasse.

Wieder mal macht der Weg einen extra Bogen-dieses Mal führt er uns zu einer Kapelle aus dem Jahr 1672. Diese wurde zwischenzeitlich als Kirche benutzt. Seit 1813 wird das Gebäude als Gruft der fürstlichen Familie Salm genutzt.

Nun gehen wir mal wieder direkt auf der alten Grenze der beiden Länder und als wir dann in Holland sind sehen wir sie:

wieder eine wunderbare Wanderung – manchmal können wir unser Glück kaum fassen🍀😎🌞

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