Zum Abschluß des Küstenweges sind wir noch zum Wahrzeichen von Swinemünde gegangen. Ein neu angelegter Boulevard – Radfahrer, Inline-Skater und Fußgänger gut voneinander getrennt. Doch auch „Taxi-Fahrten“ sind möglich…
Zum Wahrzeichen ist es nicht so weit und viele sind auf dem Weg dorthin
Nun ist der Küstenweg geschafft-und die Planungen wann und wo es weitergeht haben begonnen😀
Heute startet der Tag mit dem Ziel den Küstenweg abzuschließen und Polen zu erreichen.
Polnische „Grenze“ – GESCHAFFT👍
Auf dem Weg dorthin war es heute wieder mal super schön.
Nach dem wir den CP verlassen geht es über schöne Pfade unserem Ziel entgegen.
Herrliche Ausblicke an der Steilküste…
… und tolle Wanderwege lassen Usedom zu einem unvergesslichen Ort werden.
Wir haben uns natürlich auch die Seebrücken angeschaut😀
Durch die Kaiserbäder Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck folgten wir der Promenade und es gibt so viele schöne und unterschiedliche Häuser-sehr abwechslungsreich.
Eigentlich sollte es mit dem Bus nach Wolgast gehen, Nachschub laden, zurück nach Freest und mit der Fähre nach Peenemünde-aber die Fahrzeiten der Busse und Fähre haben diese Option nicht unterstüzt😳 und die Campingplatzbetreiber vom CP Ostseecamping Peenemündung gaben uns den Tip in Wolgast nach Usedom rüber zu machen👍👍👍 Danke dafür!
Also nach Wolgast-aber der Bus kommt nicht☹️ Über die Hotline erfahren wir-es gab einen Unfall, aber der Bus kommt mit Verspätung dann doch noch 👍
Mit einer halben Stunde Verspätung geht’s dann nach Wolgast. Ein UPS Fahrer liefert sogar dem Busfahrer unterwegs noch ein Paket aus-Sachen gibt’s, die sind unglaublich 👍
Wir wechseln die Wäsche und laden Hundefutter nach. Bei Junge gibt’s gutes Frühstück und musikalische Untermalung neben dem Rathaus.
Nun geht es über das „Blaue Wunder“ zur Insel Usedom.
Wir kommen am Hafen Zecherin vorbei und über den Deich geht es zum Hafen Karlshagen.
Im Lokal Peeneblick hat der Koch einen genialen Kuchen gezaubert und der Ausblick ist hervorragend.
Nun geht es noch einmal Quer über die Insel
Am CP gibt es in Annas Strandbar gutes Essen und gekühltes Bier.
Für einen Logistiktag haben wir doch noch ein paar Kilometer geschafft.
Zum Frühstück auf den CP noch ein nettes pläuschchen mit den Bekannten von gestern und dann starten wir.
Es geht über Gahlkow Richtung Vierow. Ein älterer Herr unterbricht seine Gartenarbeit und erklärt uns den Weg nach Lubmin, den wir auch nehmen.
An der Ostsee scheint Wasser zu fehlen😀
Bevor wir Lubmin erreichen geht es am Teufelsfelsen vorbei.
Dieser Teufelsstein lag 1909 noch auf dem Festland und wurde zur Vermessung genutzt-jetzt liegt er mindestens 25 m vor der Steilküste-erstaunlich😯
Wir erreichen Lubmin und damit auch die letzte Festlandseebrücke.
Eigentlich wollten wir nun Richtung Nord Stream I weiter und über einen Bogen nach Freest-aber der Weg ist versperrt.
Somit disponieren wir um, verlassen Lubmin und gehen durch ein Waldgebiet Richtung Freest. Ein einsames, ungenutzten Waldgebiet in dem wir völlig allein unterwegs sind bis uns drei Pilzesammler aus dem Nichts auf den Weg springen-es führte bei allen zu einer kurzen Schrecksekunde🤣
Am CP angekommen steht unser Zelt in kürzester Zeit
In Freest gibt es auf dem Weg ins Lokal „An der Waterkant“ noch an einem wirklich hübschen Häuschen vorbei.
Das Tiny-House, welches wir uns gestern Abend gönnten, war Gold wert. In der Nacht und am Morgen regnete es😀
Nachdem wir alles zusammengepackt hatten ging es bei Nieselregen nach Greifswald rein, um dort bei einem guten Frühstück den Restregen wegziehen zu lassen🤣
Nun ging es zuerst noch in den Museumshafen. Hier liegen viele sehr schöne, alte Holzsegelschiffe.
Aber auch eine filigrane Jacht – das neue James Bond Boot? – fuhr über die Ryck und wurde ins Trockendock verlegt.
Wir folgen der Ryck und kommen mit einem einheimischen Angler ins Gespräch , der uns über die aktuellen Fischbestände berichtet und uns seine komplette Lebensgeschichte erzählt.
Die Ryck fließt in Wieck in den Bodden(Ostsee). Eine alte Holzbrücke (1887) gibt es dort zu bestaunen.
Der einzige Weg der uns nun zur Verfügung steht ist der Radweg entlang der L26 der uns in Kemnitz zu einem Pausenplatz führt.
Nach Neuendorf geht es über Wiesenwege Richtung Loissin.
Ein Naturdenkmal liegt am Wegesrand👍
Wir sehen auch noch die schlafenden Bäume an der Ostsee
Ein schmaler Trampelpfad bringt uns zum Campingplatz. Auch hier gibt es zwei tolle Gespräche, zum einem mit einem Radwanderer der gleichzeitig mit uns angekommen ist und mit einem Hundebesitzer, der hier zwei Tage auf dem CP ist bevor er weiter Richtung Rügen zieht. Begegnungen mit anderen Menschen machen einfach einen Wandertag noch schöner👍
Nach einem guten Frühstück beim örtlichen Allroundversorger Hafen-Eck geht es an der Ostsee entlang. Auf naturbelassenen Wegen, auf der einen Seite Schilf und Ostsee auf der anderen Seite Wald-herrlich.
Wir erreichen in Gristow den Gemischtwarenladen (das Wort habe ich schon lange nicht mehr gehört).
Hier sind Lebensmittel, Bäcker, Café, Post und Lottobude vereint. Wir genießen Kaffee und Kuchen. Als nächstes kommt das erste Hindernis-der „Ausgang“ aus dem Naturerlebnispark Gristow ist verschlossen. Es dauert eine Weile bis wir den richtigen Ausgang gefunden haben🤣 ein hilfreiches Hinweisschild gibt es leider nicht.
Dann geht es über Wiesen und Waldwege, einem alten Bahndamm und einem Golfplatz endlich Richtung Greifswald.
Nachdem wir sicher an den lebenslustigen Rindern vorbei sind steigt kurz danach ein Schwarm Kraniche mit Spektakel auf.
Entlang des Ryckgraben führt der Wanderweg nach Greifswald. Ein sehr schöner Pfad-bis wir vor einer unangekündigten Baustelle stehen☹️
Wir suchen nach einem Ersatzweg den wir auch finden-aber das war mehr eine illegale Aktion und ein „durch die Büsche schlagen“
Nun ist das Tagesziel fast erreicht. Die ersten Häuser zeigen sich und auch der Zeltplatz ist dann endlich erreicht. Wir bekommen ein Tiny-Haus für die Nacht angeboten-das Angebot nehmen wir gerne an.
Nach dem Essen gehen wir noch etwas in die Innenstadt-sehr schön gemacht👍
In der Mitte des Platzes habe ich noch mal einen 360° Schwenk gemacht😀
Nach einer längeren Anreise gestern geht es heute in Stralsund los. Am Morgen liegt noch der Frühnebel herbstlich über dem Knieperteich.
Wir entscheiden uns mit dem Bus raus zu fahren und beginnen unsere Wanderung am Ortsausgang.
Über lange, alte Kopfsteinpflasterwege geht es bis Brandshagen, wo wir wiedermal passend in der Bushaltestelle eine Regenpause machen😀
Über den „Alter Niederdörfer Weg“ geht es nun Richtung Ostsee. Wahnsinnig dicke Weiden säumen den Weg.
In Niederhof treffen wir auf die Ostsee und auf einen schönen Pausenplatz, der uns an Skandinavien erinnert.
Hier, und auf dem gesamten Weg, umgibt uns erholsame Stille👍Wir wandern weiter durch die Kormorankolonie-ein sehr ursprüngliches Waldgebiet mit viel Totholz und einer 260 Jahre alten Rotbuche, die ich zum größenvergleich mal umarme.
Rotbuche in der Kormorankolonie
Und die Frage: „Wo ist eigentlich der Weg?“
Entlang der Ostsee geht es durch Wald und Schilf. Kleine Bäche die wir überqueren haben schöne Brücken👍
Der Weg ist nicht nur für Wanderer toll-die Wildschweine hatten hier auch über mehrere Kilometer ihren Spaß.
In Stahlbrode, wo auch unser heutiger CP liegt, laufen wir noch an Ferienhaussiedlungen vorbei. Und hier steht jetzt auch was wir schon den ganzen Tag genießen.
Ein kleiner, feiner Campingplatz ist unser Ziel an dem wir freundlichst begrüßt werden. Nachdem das Zelt steht gibt es noch in einem kleinen Lokal im Ort etwas zu essen. Es entwickelt sich ein langes Gespräch mit einem Gast-dabei wird sein Essen kalt🤣
Am CP sind noch 3 Radwanderer und es schließt sich ein schöner Erfahrungsaustausch an👍
Bevor wir mit dem Rasenden Roland fahren geht es zuerst nach Göhren rein, um zu frühstücken.
Immer wieder diese tollen Häusen👍 Auch in den unterschiedlichen Größen und Ausprägungen-Klasse.
Nach dem Frühstück gehts dann zum östlichsten Punkt auf Rügen – dem Nordperd. Wieder geht es auf und ab und wir können schon Usedom sehen😀
Wir wandern nun weiter Richtung Seebrücke die im Vergleich zu Sellin schlicht daher kommt.
Hier beenden wir unsere Tour auf Rügen. Nun geht es mit dem Rasenden Roland nach Binz.
Weiter geht es mit der Bahn nach Stralsund wo wir noch ein wenig durch die Altstadt schlendern.
Das „Rathaus“ ist außen mächtig und innen hohl
Im Hafen bewundern wir noch die Gorch Fock Stralsund
Nun geht’s erstmal in unseren Heimathafen, um die nächsten Touren zu planen😀 Sobald wir wissen wann und wo es weitergeht gibt’s die Infos hier zu lesen.
Am längsten Haus der Welt in Prora starten wir heute wieder in die Tour.
Dennoch gibt es auch weiterhin viele Lost Places und Baustellen.
Dann geht es in Begleitung einer Urlauberin über die fahradfreie Promenade nach Binz.
Natürlich geht’s dort auch wieder auf die Seebrücke.
Die Häuser sind hier wunderschön und das Kurhaus ist der Knaller. Aber es sind viele Menschen unterwegs…
Daher gehts weiter Richtung Sellin. Und es beginnt mit einem Aufstieg…
…auf den Hochuferwanderweg👍dem folgen wir 6 km.
Und der Weg geht hoch und wieder runter – so kennt man es vom Rheinsteig – aber hier auf Rügen hatten wir nicht damit gerechnet.
Belohnt für die Anstrengung werden wir in Sellin..
Wir stehen staunend oberhalb der Mutter aller Seebrücken in Sellin.
Nicht nur das Restaurant am Beginn der Seebrücke – auch die Tauchkugel am Ende der Seebrücke ist in Betrieb.
Seebrücke Sellin
Wir suchen uns einen Pausenplatz-auf dem Hochuferwanderweg waren die Bänke eine Rarität.
Wir schauen wie weit es noch bis zum CP ist – 5 km – okay, das sollten wir noch schaffen.
Also noch einmal etwas hoch und dann an der Promenade erst an Baabe vorbei..
weiter entlang der Bernsteinpromenade.
Dann sehen wir die ersten Zelte-das ist unser CP für heute-bis zur Rezeption ist es aber ganz schön weit -aber wir haben es rechtzeitig geschafft und eine kleines Eckchen für unser Zelt gefunden.