Kategorie: Emlichheim-Millingen RvN Part 2 ✅️ (Seite 1 von 2)

Von der niederländisch-deutschen Grenze weiter nach Süden

Bis zum Duivelsberg

In Millingen ann de Rijn starten wir heute die vorerst letzte Etappe auf der Ronde van Nederland.

Am Hafen verabschieden wir uns vom Rhein und der kleinen Fähre und gehen südwärts

Die Wege haben heute unterschiedlichste Beschaffenheit und wechseln immer wieder…

Das besondere heute STÖRCHE👍Wie sehen mehrere besetzte Nester, sie stolzieren über die Feldern, sie fliegen über unsere Köpfe-einfach toll👍👍👍

Und während wir immer beobachten und ein wenig weiter gehen – dauert es etwas länger als sonst – und dann treffen wir erst auf einen See …

… und nach ca 10 km auf einen schönen „Grenzpfosten“

„Laat Vriendschap heelen – Wat Grenzen deelen“ auf der einen Seite und auf der anderen Seite „Lass Freundschaft heilen – Was Grenzen teilen“

Und jetzt – wir haben es kommen sehen…

… geht es hoch zum Duivelsberg.

Nun ging es zum Abschluß in das gleichnamige Pfannekuchenhaus-ein sehr beliebtes Ausflugziel.

Hier endet vorerst unser Weg nach Süden auf der Ronde van Nederland. Im Mai geht es erst mal ganz hoch in den Norden….

Erst Noaberpad – jetzt Pieterpad

Was für ein Auftakt👍👍👍

Wir sind gerade auf unserer Etappe gestartet und können in s’Heerenberg diese wunderbare Burg bestaunen.

Von dort sehen wir weit entfernt, wie mit einer Schneise sichtbar angelegt, eine Kirche, die wir später auch noch erreichen.

Aber wie immer auf diesem Weg gibt es Besonderheiten die sooo überraschend sind – ein „Weinberg“

Sachen gibt’s….

Im Waldgebiet Hulzenberg sehen wir eine Wanderdüne die sich verlaufen hat🤣

Hier verlaufen der Noaberpad-dem wir bisher gefolgt sind- und der Pieterpad dem wir jetzt weiter folgen ein Stück parallel.

Heute treffen wir auch auf fünf kleine Wandergruppen (3-4Personen) die alle auf dem Pieterpad unterwegs sind-es wird hier also doch gewandert👍

Hier erreichen wir auch die Stiftskirche St. Vitus, die wir bereits heute Morgen vom Kasteel aus gesehen haben. Diese liegt auf etwa 80 hm.

Steil und über Serpentinen geht es nun hinab Richtung Rhein.

Die Wegmarkierungen sind hier außergewöhnlich schön👍

Über Spijk geht es nach Tolkamer. An der Promenade sind einige Lokale und wir genießen auf der Sonnenterasse mal wieder Kaffee und Kuchen🤣

Weiter geht’s Richtung Fähre, aber vorher kommen wir noch an einem riesigen See vorbei und die Wiesen sind mit Gänseblümchen übersät.

Wir kommen zur Anlegestelle der Fähre die uns nach Millingen bringt-eigentlich fährt diese nur zur vollen Stunde. Obwohl es 16:20 Uhr ist können wir direkt auf die Fähre und es geht los👍

Überfahrt nach Millingen aan de Rijn

Wir sind weiter gekommen als zu Beginn der 14 Tage gedacht-so das es morgen ein lockeres Auslaufen auf dem Pieterpad gibt.

Anders-aber auch mit Überraschung

Die heutige Etappe war zum Start und zum Ende ganz schön – aber dazwischen waren viele Orte und Wirtschaftswege.

Gestartet sind wir am Aussichtspunkt über der IJssel bei Gendringen

Danach ging es in einem schönen Bogen wieder zur IJssel und an dem Ort Ulft entlang. Eine Gartendekoration ist sehr auffällig…und zeigt die Liebe zum Fortbewegungsmittel Nr. 1

Über Silvolde ging es durch Wald nach Teborg, durch Etten nach Zeddom.

Am Wegesrand waren einige Luxusvillen zu erkennen und ein paar „typische“ tierische Bewohner.

Wir haben jetzt schon mehrfach die Erfahrung gemacht, das es immer was besonderes zu entdecken gibt-und das war auch heute so.

Die gräfliche Mühle von Zeddam stammt aus dem 15. Jahrhundert und ist damit die älteste noch erhaltene Turmwindmühle in den Niederlanden-und die lag direkt an unserem Weg-Klasse👍👍👍

Dann biegen wir in ein großes Waldgebiet „Bergherbos“ und können entspannt die letzte km Richtung s-Herrenberg wandern.

Es sind noch Marktstände aufgebaut, so das es heute zum ersten Mal Kibbeling statt Kuchen oder Eis gibt🤣

Was sagt man dazu?!

Zum einlaufen ging es heute Morgen weiter entlang der Bocholter Aa. Es sieht ein wenig aus wie in einem Park. Und die ersten „Sonnenanbeter“ sind auch schon da.

Der Weg geht durch Heide und Wald Richtung Isselburg und da sich auf diesem Teilstück alle Bänke versteckt haben, machen wir direkt an der Issel in Isselburg unsere verspätete Pause.

Nun führt uns der Weg mitten durch einen Golfplatz-aber der Wanderweg ist dennoch schön abgetrennt👍 sehr gut gelöst.

Am Ende stehen wir vor der Wasserburg Anholt. Das Schloß ist wegen Renovierung geschlossen -aber für den Besuch der Parkanlage wird Eintritt genommen🙄

Nach sovielen Eindrücken brauchen wir einfach noch mal eine Pause-und wie bestellt-stehen wir vor der Eisdiele🤣 bzw sitzen wir auf der Terasse.

Wieder mal macht der Weg einen extra Bogen-dieses Mal führt er uns zu einer Kapelle aus dem Jahr 1672. Diese wurde zwischenzeitlich als Kirche benutzt. Seit 1813 wird das Gebäude als Gruft der fürstlichen Familie Salm genutzt.

Nun gehen wir mal wieder direkt auf der alten Grenze der beiden Länder und als wir dann in Holland sind sehen wir sie:

wieder eine wunderbare Wanderung – manchmal können wir unser Glück kaum fassen🍀😎🌞

Bocholt – Hin und Weg

Schon gestern hatten wir viele, aus Stroh gemachte Osterhasen gesehen-die gehörten zu einem Fahrradrundkurs bzw Rallye.

Und den kreativsten Aufbau von allen sahen wir dann heute Morgen zum Start der Etappe

Kurz danach umrunden wir das Schloß Diepenbrock. 1326 zum ersten Mal erwähnt, mit Schulden 1732 an einen Freiherr zu Loburg verkauft und seit 2022 im Besitz eines Landwirtes

Nun geht es weiter Richtung Bocholt. Zuerst der schöne Stadtwald und dann der Bocholter Aasee-beide Orte sind richtig schön👍

Weiter Richtung Innenstadt gibt es ein Textilmuseum und das schöne alte Rathaus im Zentrum

Nachdem wir uns natürlich in Bocholt noch eine Pause gegönnt haben sind wir auch schon wieder weg aus Bocholt. Entlang der Bocholter Aa geht es Richtung Westen

Kurz vor Ende der Etappe ist die Aa gestaunt und es wurde eine Fischtreppe gebaut-wirklich schön gemacht👍

Frodo hat die gute Gelegenheit zu Abkühlung nicht genutzt und wir beenden die etwas kürzere Etappe Bocholt – hin und weg👍

Is de fiets kapot?

Also, selbst die Holländer sind über Wanderer erstaunt und wir wurden gefragt, ob die Fahrräder kaputt sind🤣

Auf der schönen Tour Richtung Winterswijk-also erst mal wieder nach Norden-war es heute wieder wunderbar zum Wandern!

Zurück in Holland liegt an einer Bahntrasse ein sehr schöner See-und der Zugverkehr stört auch nicht😀

Über schmale schöne Pfade gehen wir lange wieder einsam durch die schöne Landschaft bis es sich kurz vor Winterswijk doch mit Radfahrern füllt und alle scheinen ein Ziel zu haben….

Kurz vor dem Lokal steht noch ein wunderschönes Haus-wer da wohl wohnen mag?

Natürlich kehren wir ein und gönnen uns eine Pause…

…Käsekuchen und Caramelsoße-boah-das war sehr, sehr lecker👍

Wir ziehen weiter und kurze Zeit später erreichen wir die Berenschots molen. Die Mühle von 1749 ist in Betrieb und im Hinterhof ein wunderschöner Biergarten-dieses mal gehen wir aber weiter-kaum zu glauben🤣

Über wunderschöne Waldpfade und auch Wege mit Schikanen ging es nun wieder Richtung Süden

Zum Ende der Tour geht es dann wieder nach Deutschland rein und in Barlo erreichen wir den Schlußpunkt der Etappe.

Die Holländer können es einfach👍

Von Vreden verabschieden wir uns heute wieder und folgen der Berkel, dort turtelten 2 Haubentaucher, und dem Berkelsee raus aus die Stadt.

Wir wandern durch den Fürstenbusch und treffen gefühlt auf den 100sten Grenzstein…

Durch den permanenten Wechsel fällt eines ganz besonders auf-die Wegmarkierungen und die Wegführungen sind auf der holländischen Seite einfach viel, viel besser👍

Und nicht nur das die Wegmarkierungen besser sind-immer wieder gibt es tolle kleine Coffee-Shops die zum verweilen einladen.

Nicht immer ist der Grenzwechsel so deutlich wie hier…

Eine schöne Ostersonntagwanderung bei bestem Wetter🌞🌞🌞 und bester Stimmung😀👍

Flamingos

Das Highlight des Tages👍👍👍

Flamingos im Zwillbroker Venn

Doch vorher gehen wir meist auf schmalen Grenzpfaden ca 10 km Richtung Süden.

Und nach so einer Stecke kann man sich ja schon mal was gönnen😀 Das Gasthaus Kloppendiek bietet genau das Richtige.

Von der Terrasse aus hat man auch einen schönen Blick auf die Barockkirche von 1727 und auch ein Besuch der Kirche lohnt sich.

Nun kann es in das nächste Venn gehen. Da ich in Vreden aufgewachsen bin wusste ich natürlich was es zu sehen gibt. FLAMINGOS👍

Das Beobachten erfordert ein Fernglas und das Fotografieren oder Filmen ein Teleobjektiv. Es gibt in dem Gewässer die sogenannte Flamingoinsel – damit sind die Nistplätze gut vor Nesträubern wie z.B. dem Fuchs geschützt.

Bei den vielen Besuchern rund um die Beobachtungskanzeln waren die Kameraausrüstungen schwerer als jeder Tagesrucksack🤣

Nachdem wir das Venn verlassen hatten ging es über typische Wirtschaftswege bis an den Rand von Vreden. Die Berkel, die wir zum Start der heutigen Etappe schon mal überquert hatten, ist von Trauerweides gesäumt-sehr schön.

Im Stadtpark gibt es noch das Bauernhausmuseum und etwas oberhalb die Stiftskirche

Beide Gebäude gehören zu den Sehenswürdigkeiten von Vreden. Wir haben bei dem schönen Wetter aber einfach der Eisdiele einen Besuch abgestattet und dort die Tour für heute beendet.

Abseits der Zivilisation – Venn, Heide, Moor

Zum Start an der Haarmühle haben wir uns zu Beginn der Etappe erstmal den Namensgeber angeschaut.

1619 erbaut und seit 1988 wieder in Betrieb-alt, interessant und – heutzutage fast unglaublich-ohne Eintritt👍

Bevor wir starten können fahren mindestens100 Radfahrer an uns vorbei-die einzigen Menschen die wir heute auf dem Weg sehen🙄

Wir starten direkt ins Witte Veen, nahtlos geht es durchs Buurzenzand in das Haaksbergerveen.

In der Heide fallen uns ein paar Hügel auf-die Erklärungen dazu finden wir ca. 2 km später-die Harrevedderschanze-erste Erwähnung 1642. Das soetwas noch erkennbar ist nach so langer Zeit ist erstaunlich

Okay, es gab auch ein paar Verbindungswege. Aber die meiste Zeit auf Torf uns Sand zu wandern ist klasse.

Am Wegesrand sahen wir schwarz-weiße Flecken-die Sicht aber noch etwas von Bäumen versperrt. Zuerst dachten wir es wären Kälber-aber nein-Schafe gibt es auch gefleckt😀

Frodo hatte heute wieder Spaß, Mäuschen am Wegesrand und als Highlight ein Reh-aber in den Pausen entspannt er👍

Pause und Erholung auch für Frodo

Bevor wir die heutige Etappe beenden gibt es direkt auf der Grenze eine Pausenbank

Schon fast obligatorisch gab es nach der „einsamen“ Tour im Grenzcafè Kaffee und Kuchen-ein schöner Abschluß des Tages.

Grenzenlos in Europa

In Gronau starten wir heute weiter Richtung Süden und wir verlieren den Überblick, ob wir gerade in den Niederlanden oder in Deutschland sind-das schöne – ES IST NICHT WICHTIG👍

Grenzenlos in Europa👍

Das erste Highlight ist das Aamsveen durch das wir kommen. Die Wege sind teilweise neu angelegt, um das Gebiet besser zu schützen. Es ist soooo schön und bietet dennoch Natürlichkeit.

Der Boden gibt unter den Füßen nach, die Wege sind natürlich und schmal, vereinzelnt sind noch alte Grenzsteine zu sehen und der Versuch, trockene Füße zu behalten, ist gelungen.

Weiter geht es über schöne Wege südlich von Enschede in das Witte Veen. Auch hier ist die Landschaft beeindruckend schön – aber die Wegführung ist hier anders.

Kurz bevor wir unser heutiges Etappenziel erreichen kommen wir noch zum Galgenbülten. Im Mittelalter wurden hier Deliquenten zur abschreckenden Wirkung aufgehangen und hängen gelassen oder gerädert -gut das wir nicht mehr im Mittelalter leben👍

Erfreulicherweise erreichen wir kurz danach das Ausflugslokal Haarmühle.

Wir genießen bei gutem Essen, Kaffee und Kuchen die Gegenwart.

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