Kategorie: Dithmarscher Pilgerweg ✅

Von Brunsbüttel bis Friedrichstadt und weiter nach Nordstrand

Insel Nordstrand

Als erstes starten wir heute Morgen indem wir übers Wasser gehen🤣

In Schobüll geht ein langer Holzsteg ins Meer-den haben wir uns erst einmal angeschaut.

Auf die Plätze, Fertig, Los👍

Der Ausblick war toll und zuerst ging es am Strand entlang der, mit in der Sonne leuchteten Schilf, bewachsen ist.

Nun ging es durch Halebüll und Wobbenbüll zum Deich nach Nordstrand.

Mehr als 2,5 km im Wind und der Hoffnung das es dann besser wird erreichen wir …

Direkt am Ende des Deiches gibt es einen Informations- und Pausenplatz. Dazu noch ein Kunstwerk „7 Flaggen“

Hier planen wir um. Nicht der kürzeste Weg zum Hafen gewinnt. Wir entscheiden uns die Engelmühle in Süderhafen zu besuchen. Wir hatten die Hoffnung das wir hinter dem Deich etwas windgeschützt laufen können – aber weit gefeht-heute begleitet uns die ganze Zeit ein eisiger Wind.

Wir sind froh als wir um 14:00 Uhr die Mühle erreichen und wir lassen es uns gut gehen.😀

Nun geht es im Zick-Zack über die Insel Richtung Hafen. Da es insgesamt aber länger dauert als geplant fängt die Dämmerung an.

Nun sehen wir den Hafen-HURRA-wir erreichen das Ziel bevor es dunkel ist.

Und auch die Sonne und die Nordsee verabschieden sich spektakulär👍

Und was kommt jetzt?

Husumer Au bei strahlendem Blau

Gekennzeichnete Wanderwege gibt es für die heutige Etappe von Koldenbüttel über Husum bis Schobüll nicht -also machen wir uns den Weg halt selber.

Zum Start scheint die Sonne und ein paar schöne reetgedeckte Bauernhöfe stehen vereinzelt an den Witschaftswegen-schöner Start in die Tour👍

Die Wege schlängeln sich im Zickzack Richtung Norden und vor uns türmt sich eine dunkelgraue Wolkenwand auf. An einer Bank bereiten wir uns auf den einsetzenden Regen vor – Ponchos an!

Um die nächste Kurve – HURRA – eine Bushaltestelle😀😀😀 Dort bleiben wir für die nächsten 30 Minuten und können Scheeflocken sehen-verrücktes Wetter.

Durch das nordfriesische Hinterland geht es mit immer sonnigerem Wetter weiter. Höfe und viele kleine und große Gräben sind am Wegesrand und machen den Weg nach Husum erstaunlich abwechslungsreich und schön.

Überraschend schnell erreichen wir Husum. Eine schöne Stadt-wir sind positiv überrascht👍

Recht schnell entdecken wir „Husumer Krabben Brötchen“ – na da werden wir uns erst mal stärken😀

Bei dem Bäcker gegenüber gibt’s danach noch auf der Sonnenterasse eine Kaffee. So gestärkt geht es zur Mündung der Husumer Au in die Nordsee.

Der kräftige Wind von vorne erfordert Kraft und eine angepasste „Schräglage“

Husumer Au trifft Nordsee

Nun geht es weiter am Deich lang. Die Spuren des Hochwassers sind noch deutlich zu erkennen. Für den einfacheren Abtransport hat man alles auf den Weg aufgetürmt.

Nun haben wir das Ziel des heutigen Tages vor Augen und es gibt zum Schluß wieder ein reetgedecktes Haus-diesmal aber sehr neu

Der frei kreierte Weg hat Spaß gemacht und war abwechslungsreich. Am Strand von Schobüll gibt die Sonne am Ende unserer Etappe immer noch alles👍

Nordfriesland wir kommen!

Zum Start bei schönem Wetter ging es die ersten km an der Bahntrasse entlang – zum eingrooven in den Tag sehr angenehm.

Wir kommen zügig voran, so daß wir vor Lumen eine Pause einlegen. Ein kleiner Wald lädt förmlich zu dieser Pause ein.

Kurz danach ist es erreicht – der 2000 ste gemeinsame Wanderkilometer und das innerhalb von 11 Monaten-da braucht es doch noch ein kleines Fotoshooting🤣

Dieser Punkt liegt schon in Lumen. Dort überrascht uns eine schöne Kirche und mehr…

Leider öffnet die Kirche erst wieder zu Ostern-aber die vorgelagerten Hügelgräber sind Interessant.

Peter Swyn – Vater des Vaterlandes – wird hier geehrt. Zum einen hat er erfolgreich in der Schlacht von Hemmingstedt (1500) – dort waren wir vor Vorgestern an dem Ort mit Museum vorbeigekommen- teilgenommen, er ist mit dem Schiff nach Santiago de Compostela „gepilgert“ (1522) und ist dann als Politiker 1537 ermordet worden.

Weiter geht’s an schönen Häusern wieder raus ins Ditmarscher Hinterland.

Für einen Eindruck habe ich mal eine 360° – Videoaufnahme ergänzt.

Kurz danach kommt die kleine Kirche St. Anna. Dort machen wir noch mal kurz eine Pause

Eine kleine Überraschung erleben wir als wir den Deich der Eider erreichen. Für Hunde verboten und eine Schafherde auf dem Deich.

Mit überschreiten der Eider erreichen wir nicht nur den schönen Ort Friedrchstadt sondern auch Nordfriesland

Friedrichstadt ist es sehr schön👍

aber nur eines von vielen Cafés hat geöffnet und der Besitzer hat eine Hundehaarallergie😳 Also besorgen wir uns bei einem Bäcker noch einen Kaffee, machen eine kleine Pause und gehen dann weiter Richtung Etappenende.

Die letzten km gehen hinter dem Ort Koldenbüttel lang. Ein schöner Ort um die Tagesetappe abzuschließen.

Wir trotzen dem Wetter😀

Heute starteten wir optimistisch in Hemmingstedt-aber nach 500m, an der ersten Bushaltestelle, packten wir die Regenpochos wieder aus. Bis Heide, 10 km ging es über freies Feld so das der Dauerregen und der Wind uns das Wandern nicht leicht gemacht haben.

Wir überqueren eine Autobahn und wir erreichen die ersten Häuser von Heide. Bisher dachte ich das Boßeln nur nach Ostfriesland gehört-aber zu Beginn der Fußgängerzone dann ein…

Dem besonderen Sport wir hier sogar ein Denkmal gesetzt.

Nass und etwas ausgekühlt sehen wir eine Eisdiele-nee-ist doch zu kalt-aber der engagierte Besitzer überzeugt uns und heißt uns, trotz unserer Nassen Klamotten und auch noch einem nassen Hund, willkommen.

Tiramisu, warmer Käsekuchen und viel Kaffee machen uns glücklich und wir können uns ein bisschen trocknen und aufwärmen.

Am Heider Marktplatz-leider nur ein riesiger Parkplatz – hübscht nur eine Kirche den Platz auf.

Wir verlassen Heide-aber es hat wieder angefangen zu regnen-somit ziehen wir die Ponchos wieder über.

Nachdem wir den ganzen Tag auf hartem Belag unterwegs waren kommt ein „Erholungswald“ – nach dem vielen Regen aber auch etwas matschig und mit ein paar hundert Metern Mal was anderes.

Wir erreichen die Hochzeitsmühle…

Und die Stellerburg- eine 1000 Jahre Ringburganlage (von der nicht allzuviel zu erkennen ist)

Nun klart das Wetter auf und die Sonne gibt sich alle Mühe👍

Und es zeigen sich auch immer mal wieder ein paar blaue Stellen am Himmel😀👍

Am „Bahnhof“ Wittenwurth endet die heutige Etappe.

Regen und Sturm vor und nach Meldorf

Wandern wir heute und wenn ja wie weit?

Die Wetterprognose deutet eher auf einen Tag auf der Couch hin aber wir raffen uns doch auf und planen erst mal bis Meldorf zu wandern.

An der Bushaltestelle in Gudendorf – 500 Meter nach dem Start – ziehen wir die Regenponschos an.

Der Weg geht nach Windbergen-dort ist die Kirche zum heiligen Kreuz mit einer wirklich schönen Wegmarkierung – leider ist der Weg nicht durchgängig damit nicht markiert.

Die nächsten fünf km haben es in sich. Der Regen wird immer stärker und der Wind entwickelt sich zum Sturm…puh…ganz schön anstrengend.

Nach einer kurzen Verschnaufpause in Wolmersdorf geht es nach Meldorf zum Bäcker. Den Kuchen und heißen Kaffee brauchen wir, um zu entscheiden ob wir heute noch weiter gehen.

In der Wetterapp sieht es besser aus😀

Also geht’s am Meldorfer Dom vorbei …

… Richtung Hemmingstedt. Der Regen hat aufgehört, der Wind bläst die Kleidung trocken und durch das zügige gehen wird uns auch wieder warm. In Dehling, ein Ort mit 5 Bauernhöfen, überrascht uns ein historisches Monument.

Zum einen ist dort die Dusentdüwelswarft zu sehen.

„Der zentrale Denkmalstein soll als Symbol für die Kampfkraft und Freiheitsliebe der Ditmarscher einst und jetzt stehen.“

Kurz daneben steht eine weitere Hütte-aber nicht als Regenschutz- sondern mit einer Miniaturnachbildung der Schlacht von 1500. Eine mit Liebe zum Detail erstellte Kampfaufstellung.

In Hemmingstedt beenden wir dir Etappe und sind froh das wir unterwegs waren.

Von Brunsbüttel Richtung Norden

Gestern zur Anreise hat es geschüttet und es stellte sich die Frage, ob wandern im Winter wirklich eine gute Idee ist und heute gibt es die Antwort: JA👍

Sonnenschein zum Start der Tour-was will man mehr.

In Brunsbüttel nehmen wir die kostenfreie Fähre und fahren erst einmal auf dem Nord-Ostsee-Kanal hin und her😀

Als wir wieder auf der richtigen Seite sind – ein Hagelschauer😳 aber schon nach 10 Minuten ist es vorbei und es geht zuerst etwas am Kanal entlang bis wir die Kanalschleusen erreichen-schon beeindruckend was die hier aufgebaut haben.

Dann verlassen wir den Kanal und die Elbe Richtung Norden. In Brunsbüttel queren wir die Braake die uns noch ein ganzes Stück auf dem Weg begleiten wird.

Wir folgen dem Wasser und stoßen dann auf den Ditmarscher Pilgerweg, dem wir nun folgen.

Wir genießen den Sonnenschein bei doch kühlen 5°C und die heftigen Böen werden, nachdem wir die schützenden Bäume nicht mehr haben, immer heftiger.

Über freiem Feld sehen wir die dunklen Wolken mit großer Geschwindigkeit auf uns zurasen-und in 800m soll eine Hütte sein. Wir kämpfen gegen den Wind und erhöhen unsere Geschwindigkeit. 50 m vor der Hütte fängt es an zu Hageln und wir retten uns in die Hütte-eine gute Gelegenheit für eine Pause. 15 Minuten später ist alles weggezogen.

Es ist nun zwar trocken aber das Wandern gegen den starken Nordwestwind kostet Kraft-es fühlt sich so an als ob es die ganze Zeit bergauf geht.

Die kleine Windmühle am Wegesrand ist verzweifelt🤣

Nun geht es Richtung Eddelack und der Richtunswechsel lässt den Wind gefühlt von hinten kommen-besser-viel besser👍

In Eddelack bewundern wir kurz die Kirche mit einem 24 m hohen Holzglockenturm – beim hochschauen stellen wir fest das es wieder Zeit für einen Unterstand wird. Claudis-Bistro ist zwar geschlossen aber auf der Terasse können wir den zweiten heftigen Hagelschauer an uns vorbeiziehen lassen.

Wir verlassen den Pilgerweg und wollen etwas durch den Wald gehen und sind überrascht wie intakt der Wald ist, erstaunt über das auf und ab und wie schön es ist.

In Hopen steht auf einem Hügel eine wunderschöne Mühle in exponierten Lage-sehr schön👍(Die ist aber nicht so aktiv wie die Vorgartenwindmühle)

Zum Schluß der heutigen Etappe geht es lange durch einen gesunden Fichtenwald.

Ein gelungener Auftakt auf dem Ditmarscher Pilgerweg