Schlagwort: Küstenweg (Seite 3 von 7)

Von Holland bis Polen entlang der Nord- und Ostsee

Expeditions- und Genußtour

Vom CP starten wir am Strand über einen Weg der uns strandnah nach Rerik führen soll.

Aber zuerst müssen wir das erste Hindernis überwinden.

Über mehrere km kämpfen wir uns durch zugewachsene Wege, wechseln teilweise zum schmalen „Strand“ bis wir irgendwann querfeldein gehen

Wir sind froh nach der Expidition festen Boden unter den Füssen zu haben. Nun geht es ein Stück über einen Radweg bis wir kurz vor Rerik wieder über schöne Wege in den touristischen Ort gelangen.

Im Ort gönnen wir uns eine wunderbare Pause.

Aber natürlich schauen wir uns auch die Kirche an – zumindest von außen.

Nach dem Ort beginnt die Genußtour. Oben auf der Steilküste gibt es wunderbare Wanderwege mit tollen Ausblicken und einsamen Wegen.

Nach einem extrem abwechslungsreichen Tag erreichen wir das OstseeCamp kurz vor Meschendorf.

Fields of Gold

Überraschender weise gab es diesmal auf dem CP zwar keine Wanderer aber immerhin interessante Menschen die mit den Rad untedwegs sind. Somit gab es dann heute Morgen als erstes ein Footoshooting😀

Am Minimarkt des CP gab es nur noch Kuchen als Frühstück und ein unmoralisches Angebot – mit dem Speedboot zum nächsten CP – wir haben dann doch abgesagt und sind zu Fuß natürlich erst mal an den Strand

Wir machen einen Bogen und laufen wieder nach Kirchdorf

Die reifen unf leuchtenden Weizenfelder begleiten uns den ganzen Tag.

Die Pause in Kirchdorf nutzen wir um den Hafen anzuschauen und der renovierungsbedürftigen Kirche einen Besuch abzustatten.

Mit dem Bus setzen wir aufs Festland über und gehe quer Feld ein bis zum CP ans Salzhaff.

Unterwegs treffen wir noch eine Pilgerin die von der polnischen Grenze den Jacobsweg bis Münster wandert👍

Am Abend sind wir ko und hungrig, aber auf dem CP gibt es nichts-aber ein Lieferservice.

Zum Ende des Tages verabsciedet sich auch die Sonne.

Ein anstrengender Tag verbunden mit einem Mückeninferno geht zuende.

Traumhaft schön

Über schöne Bohlenwege verlassen wir Boltenhagen und erreichen sehr bald den Hafen von Tarnewitz.

Hafen Tarnewitz

Neben dem obligatorischen Kaffee ist es hier einfach schön und ruhig

Nach Tarnewitz , wir haben den Fernwanderweg E9 verlassen, überrascht uns die selbst ausgesuchte Wegführung.

Schmale Pfade, immer wieder sind Blicke auf die Ostsee möglich – die ganze Zeit für uns allein – und das in der Hauptsaison???

Ein sooooo toller Weg mit einem Angriff auf das Haupthaar🤣🤣🤣

Nach soviel Abenteuer erreichen wir Wohlenberg – Zeit für eine Pause.

Zur Mole hat genau das richtige zu bieten – frisch geräucherter Fisch und noch warm – dazu selbstgemachter Kartoffelsalat – lecker👍- genau passend zur Mittagszeit.

So gestärkt geht es frohen Mutes weiter-aber wir haben noch keine Ahnung wo wir übernachten…

Also steuern wir das nächste Cafe an und überlegen. Am Ort ist ein CP – aber das ist zu früh, dann kommt der CP Liebeslaube – eigentlich auch zu früh und ob Beckerwitz überhaupt noch existiert…?

Aber bei all den Unklarheiten ist es einfach immer schön mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Mutter und Tochter aus dem Voigtland gönnen sich an der Ostsee eine Auszeit. Nach dem netten Gespräch ziehen wir frohen Mutes weiter.

Wir kommen zum CP Beckerwitz, der nicht nur unkompliziert einen Zeltplatz für uns hat sondern auch einen Verkaufsladen der für Abendbrot und Frühstück sorgt- sehr empfehlenswert👍

Eine wunderschöne Tour mit bestem Wanderwetter – was braucht man mehr zum glücklich sein!

Back in Boltenhagen

Das Wetter macht den Unterschied – somit gehts wieder an der Ostsse weiter.

In Wismar steht unser Logistikauto-der erste Eindruck von Wismar:👍

Aber wir sind ja übermorgen schon wieder hier😀

Mit dem Bus geht es nach Boltenhagen zum Campingplatz Regenbogen (Alle Wanderer bekommen immer ohne Voranmeldung einen Zeltplatz-das hilft für unsere weitere Planung)

Wir schlendern noch etwas an der inzwischen leeren Promenade entlang und genießen das Meeresrauschen und den Blick zurück auf die Steilküste von Boltenhagen.

Am Ende des Anreisetages gönnen wir uns noch ein dunkles Lübzer😀

Tschüß Schleswig-Holstein – Moin Meck-Pomm

Gestern Abend waren wir noch in Lübeck an unserem Logistikstandort. Um dann heute wieder an unseren Startpunkt zu kommen, ging es mit dem Ausflugsboot „Hanse“ über die Trave bis Travemünde.

Dann noch mit einer kleinen Fähre auf die andere Seite und wir folgen nun erstmal dem E9. Gleichzeitig gehört dieser Weg auch zum Grünen Band, ein Weg vom Eismeer bis zum Schwarzen Meer, entlang des alten „eisernen Vorhangs“

Im Hafenbereich tretten das alte Segelschulschiff und die modernen Fähren gleichzeitig ins Bild.

Dann kommt ein besonderer Moment für uns. Heute ist es vollbracht-die gesamte Küstenlinie von Schleswig-Holstein inklusiv die Grenze zu Dänemark sind erwandert.3

Dann werden wir an der 1. Sitzgelegenheit „begrüßt“ 🙄

Mecklenburg-Vorpommern
Begrüßung auf Ostdeutsch???

Mit fällt dazu direkt der Song der Toten Hosen ein….

Wir genießen den komplett anderen Weg, ruhig, naturbelassenen fast touristenfrei.

Immer wieder gibt es Zugänge zur Ostsee mit herrlichen Ausblicken👍

Wir entdecken folgenden Hinweis..

Und schon wenig später genießen wir

Hier ergeben sich wunderbare Gespräche mit der Betreiberin, mit der Mitarbeiterin und mit zwei weiteren Reisenden, die von Osten Richtung Lübeck mit dem Biobike unterwegs sind. Diese Begegnungen sind auf einer Reise immer schön😀👍

Weiter geht’s-mit beobachten der Wetterlage. Es halten Radfahrer an, mit denen wir auch noch mal ins Plaudern kommen. Wir streben eine Strandbude an-die aber wegen Unwetterwarnung (so erfahren es wir kurz später) geschlossen ist.

In der Brasserie, die zum Schloßhotel gehört, finden wir ein Dach über dem Kopf, ein kühles Bier und was zu Essen, draußen beginnt es ordentlich zu gewittern. Aus sicherer Position können wir das bei einem kühlen Bier beobachten.😀

Nach einigem auf und ab entlang der Steilküste finden wir recht spät einen super guten Übernachtungsplatz mit Meerblick👍

Nach 12 km hitzefrei 🌞🌞🌞

Wir starten früh, sehr früh und sind schon um 8:30 Uhr in Neustadt am Startpunkt-aber noch ohne Frühstück.

Mit Café Tienemann’s haben wir eine tolle Wahl getroffen-sehr leckeres Frühstück und super freundliche Bedienung. (Bei den Gästen sah das anders aus. Am Nebentrisch protze ein Zigarrenraucher mit seiner Luxusjacht, teurem Essen und solchen Sachen-also im Bereich Umgangsformen gibt es noch viel Potential nach oben🤣)

Nun geht es raus aus Neustadt und wir kommen wieder zur Küste mit herrlichem Ausblick und einer Bank zum verweilen

Wir genießen den Weg der typisch wellig und nah an der Steilküste entlangläuft.

Es gibt ein paar neugierige Beobachter…

…und ein schönes, schattenspendendes Wäldchen

Dann wird es touristischer. Rechts von uns der Vergnügungspark „Hansa Park“ und vor uns Sierksdorf.

Am Ende des Ortes erreichen wir genau zur Öffnungszeit eine Eisdiehle-bei den schon mehr als 30°C – eine Wohltat.

Frodo kann bis hierher auch immer wieder ein Bad in der Ostsee zur Abkühlung nehmen.

Wir folgen der endlosen Promenade, an Haffkrug vorbei, zu unserem CP.

Neben Hotelburgen gibt es am Wegesrand auch immer mal wieder schöne Häuser.

Alle Strände sind inzwischen kostenpflichtig und für Hunde verboten.

Ein Unterstand, in dem die jungen Schwalben nicht mehr in den Nestern sitzen, ist sehr kühl-also perfekt für eine weitere Pause

WIr beobachten das Spektakel und genießen die kühle Luft.

Nun ist es nicht mehr weit zum CP. Dort planen wir eine Siesta ein-aber es ist noch so lange so heiß, daß wir insbesondere Frodo Ruhe und einen kühlen Schattenplatz organisieren.

Somit sind wir heute nicht so weit gekommen-aber so ist das halt manchmal.

Ostsee – so weit das Auge reicht

Entspannt starten wir in den Tag-man könnte auch sagen wir trödeln so dahin🤣

Auf geht’s dann entlang der Ostsee-immer direkt an der Steilküste lang.

Es ist so schön das wir auch ein Bad in der Ostsee nehmen-die 17°C sind auszuhalten.

In Dahme erreichen wir die erste Fischbude und wir gönnen uns natürlich das erste Fischbrötchen in diesem Urlaub🤣

Wir verlassen Dahme durch eine wirklich kunstvoll gestaltete Unterführung. Selten so was schönes gesehen-sehr gut gemacht👍

Wir queren Richtung Kellenhusen durch ein Waldgebiet. Nach soviel Ostsee eine schöne Abwechselung.

Nun geht es wieder entlang der Ostsee. Zuerst über die größten Disk-Golf-Anlage Deutschlands (so zumindest die Werbung) und dann über Dünenwege zum nächsten CP

Die Hundsrosen blühen hier wie verrückt am Wegesrand, der Wegabschnitt ist nochmal sehr schön👍

Nach einer sehr schönen Etappe erreichen wir den CP Hohe Leuchte die uns, obwohl wir mal wieder nach Rezeptionsende den CP erreichen, alle Infos in einer Box hinterlegt haben.

Von Ostsee zu Ostsee!

Nach unserem CP Triangel in Weissenhäuser Strand ist der Weg an der Ostsee entlang versperrt, der Truppenübungsplatz Putlos erfordert eine großzügige Umgehung!

Wir wandern also nicht Richtung Heiligenhafen sondern zielstrebig nach Oldenburg.

Alles hier ist ruhig und beschaulich und wir machen Pause in der Dorfbäckerei – bis es unruhig und laut wird.

Genau jetzt marschiert der Schützenverein in schöner Uniform durch den Ort.

Das wir genau in diesem Moment hier sind-manchmal wird man mit Dingen überrascht, die man sonst nicht planen würde🤣

Nun steht der Plan -wir gehen Richtung Osten durchs “ Hinterland“

Kurz vor Seegelendorf nutzen wir einen schönen Pausenplatz..

Ein paar km weiter treffen wir auf den WanderRetter der gekühlte Getränke und Leckereien dabei hat. Die nächsten km wandern wir gemeinsam.

Mit großem Einsatz…

…entsteht dann noch ein gemeinsames Foto.

Wandern verbindet👍

Blühende Felder und Wiesen begleiten unseren Weg

Nun wird es Zeit einen Schlafplatz zu bekommen – 5 CP liegen nebeneinander-das sollte einfach sein.

Weit gefehlt-nach mehreren unschönen Telefonaten-eine überraschend freudiges Gespräch-der CP Hohes Ufer ist kompetent, (kunden)freundlich und lösungsorientiert-die Nacht ist gesichert.

Noch ca. 3 km bis zum Ziel-da hält ein Auto neben uns: „Sind Sie die Wanderer die einen Zeltplatz suchten?“ – „Ja!?“

„Ich gebe Ihnen die Tresornummer-dort sind alle Infos enthalten. Die Rezeption ist schon geschlossen“

Wow! Wir erreichen den CP, nehmen die Infos aus dem Tresor und können an optimaler Stelle unser Zelt aufbauen-KLASSE!!!

Das Restaurnt hat auch geöffnet und wir können, mit einem wunderschönen Blick auf die Ostsee, unseren Hunger und Durst stillen👍😀

Lübeck – Anreise und Basislager

Von gestern 36 °C im Rheinland erreichen wir heute Lübeck bei 15°C – eine heftige Abkühlung.

Von hier aus starten wir Morgen wieder auf unserem Weg entlang der Ostsee und nutzen unser Auto in Lübeck als Zwischenlager😀

Aber erst geht es am Abend noch etwas durch Lübeck.

Holstentor

Natürlich starten wir an dem ultimativen Wahrzeichen von Lübeck😀

Wir bewundern die alten, gut erhaltenen Häuser😀

…und erreichen den Dom-der ist so groß, das er nicht aufs Bild zu bekommen ist -daher nur ein Eindruck von einem Eingang

Dort steht auch ein Sprössling der Lutherbuche aus Thüringen.

Wir bummeln weiter und genießen die Atmosphäre in dieser tollen Stadt👍

Morgen geht es dann zum Startpunkt nach Lütjenburg, dort hatten wir am 29.09.21 die Ostseewanderung unterbrochen. Das geplante Ziel dieser Etappe ist Wismar.

Flensburg die Zweite

In der Nacht und am Morgen regnet es, so daß wir mehr als froh sind in der Schutzhütte übernachtet zu haben

Nach einem langen Frühstück lässt der Regen nach, wir schmeißen die Regenponchos über und ziehen los.

Wir queren den Naturerlebnisraum Stiftungsland Schäferhaus. Auf der ca 300 ha großen Fläche leben Galloways (Rinder) und Koniks (Wildpferde) die sich fast auf der gesamten Fläche frei bewegen können-es wird davor gewarnt mit Hunden durch zu gehen.

Wir tun es dennoch – und – wir haben kein einziges der Tiere gesehen – nur frische Hinterlassenschaften🤣

Auf dem Gelände ist auch der offizielle Zeltplatz Schäferhaus

Wir durchwandern das Gebiet und treffen auf Radfahrer und Hundebesitzer-erstaunlich viel los😀

Hier verläuft auch die Pilgerroute Ochsenweg – 200 km lang und mit 12 Schutzhütten. (Für Einsteiger sicherlich eine tolle Möglichkeit)

Nun geht es oberhalb von Harislee weiter Richtung Flensburg. Um den ganzen Ort gibt es außen – wie früher – einen Weg, der uns kontinuierlich dem Etappenziel näher bringt.

In Flensburg passieren wir die Grenzland Kaserne, die alte Walzenmühle und erreichen das Nordertor

Nun haben wir an der Förde, mit dem besten Fischbrötchenstand, unser Ziel erreicht.

Im August 2021 waren wir zum ersten Mal hier und begannen mit den Fördesteig -aus dem der Küstenweg wurde und dann das Projekt „Zu Fuß um die Republik“

Flensburg die 2.

Im Hafen schauen wir uns noch ein paar Bötchen an und besuchen das Werftcafé

Zum Abschluß schauen wir uns nun noch Schleswig an und lassen die sehr abwechslungsreiche Tour ausklingen.

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