Kategorie: Ronde van Nederland (RvN) ✅️ (Seite 1 von 4)

Vom Dollard im Norden bis Millingen

1. Dreiländereck NL-B-D

In Bocholtz (NL) starten wir heute die Tour und wir werden ganz genau beobachtet.

Über einen „Tunnelweg“, der uns vor Wind und Regen schützt, zieht es uns zu unserem Ziel

Aber vorher Stürmen wir noch den Gipfel des Schneeberges.

Nach dem Gipfel geht’s erst mal wieder runter und wir laufen mitten durch den Golfplatz und noch durch den Ort Vaalserquartier und dann geht es hoch.

Vaalserberg; Höchster Berg der Niderlande
Vaalserberg

Wir erreichen den höchsten Berg der Niederlande und stehen auf 323 hm. Die Freude darüber ist groß und nur ein paar Meter weiter kommt das 3-Länder-Eck.

Nun geht es in Belgien direkt auf der Grenze durch tollen Buchenwald weiter. Aber der Grenzverlauf bietet interessante Verläufe.

Es gibt tolle Blicke auf den bunten Herbst👍

Wir bleiben bis zum Tagesziel auf wunderschönen Grenzpfaden.

Nun haben wir – nach Dänemark – auch die komplette Grenze zu den Niederlanden erwandert. Zu Fuss kommt man weiter als man denkt👍

Dutch Mountain Trail

Heute starten wir unsere Etappe am Trailhead des Dutch Mountain Trail-das kann ja in den Niederlanden was geben.

Es geht sofort auf schmale Pfade in den Wald und hoch und runter.

Immer wieder gibt es auch kleine Brücken

Der erste große Berg ist direkt hinter dieser harmlosen Brücke-es geht steil hoch-der Wilhelminaberg will bezwungen werden.

Mit 508 Stufen geht es nun hinauf und man kann hören das es anstrengend war.

Mit einer Höhe von 225 m ist der künstlich angelegte Berg auch ein „Skifahrerparadies“🤣

Der Nieselregen macht den Abstieg etwas glitschig aber es hat sich gelohnt mal auf- und abzusteigen.

An einem Fußballplatz gibt es eine überdachte Terasse wo wir den etwas stärkeren Regen vorbeiziehen lassen können.

Hinter dem Zoo Gaia ist das Schloß Erenstein versteckt.

Wir machen einen Abstecher nach Kerkrade, natürlich für Kaffee und Kuchen und entdecken das wunderschöne Rathaus.

Danach geht es noch etwas durch Wald und dann meistens über Feldwege. An einer Stelle macht das abgemähte Maisfald den Trampelweg gut sichtbar.

Noch ein paar km bis Bochholtz und wir haben den heutigen Tag mit Sonnenschein beendet😀😀😀

Herbsttour

Die Etappe ging heute von Gangelt querfeldein nach Eygelshoven.

Zuerst ging es durch das Naturschutzgebiet Rode Beek – Heringsbusch. Es machte schon fast den Eindruck eines Urwaldes.

Also ein wunderschöner Abschnitt der dann fast nahtlos in das Rode Beek Tal führte.

Die große Pforte erinnert uns an die Pforten auf dem Westweg im Schwarzwald😀

Dann ging es hoch-so richtig hoch und wir erkannten, dass dieser Weg sonst auch als Mountainbikestrecke genutzt wird-aber heute war außer uns niemand unterwegs.

Und nachdem wir diesen Abschnitt verlassen stehen wir in der Brunssummer Heide, die auch durch ein stetiges auf und ab glänzt und herrliche Aus- und Weitblicke ermöglicht.

Mitten in der Heidelandschaft leuchtet uns nochmals der Herbst entgegen.

Wir erreichen Lichtenberg/Landgraaf und der Herbst zeigt sich auf eine ganz andere Art und Weise😀

Einige Häuser haben die Vorbereitungen auf Halloween abgeschlossen und kreative Dekorationen angebracht👍

Wir finden nach soviel abwechslungsreichen Wegen auch noch für die letzten km einen tollen Weg und Zack stehen wir am Ziel der heutigen Herbstettappe.

Zipfelpass – 2. Eintrag

Startpunkt war der westlichste Punkt Deutschlands👍

Die Region Selfkant gehörte bis 1963 zu den Niederlanden-nach Reparationszahlungen dann wieder zu Deutschland. Die Region vermarktet diesen besonderen Punkt sehr offensiv.

Wir gehen heute meist entlang der Grenze Richtung Osten.

In Töddern ist die Touristeninformation-heute geschlossen☹️-wir möchten aber unseren Stempel. Ein Anruf, ein hilfsbereiter Gesprächspartner und so bekommen wir unseren Stempel👍sogar außerhalb der regulären Öffnungszeiten👍

Wir gehen schöne Wege an Seen vorbei, durch schönen Wald, und entlang dem, mit Kopfweiden gesäumten, Rode Bach.

In Gangelt beenden wir die abewechslungsreiche, selbst kreierte Tour.

Zipfelpunkt WEST

Bei 5°C starten wir heute und sind von Nebel umgeben, aber schon nach 5 km erreichen wir Sint Odiliënberg und klarer Sicht auf die Basilika.

Und wie schon so oft werden wir begrüßt

Wir machen in dem hübschen Ort eine kurze Pause und gehen durch ein wunderbares Waldgebiet. Was es dieses Jahr an Eicheln und Eßkastanien gibt ist der Wahnsinn😀-ein Hinweis auf einen kalten Winter?

Am Wegesrand sind vergrößerte Münzen zu sehen.

Der Münzschatz, mit Münzen von 122 v. Chr. – 62 n. Chr. , wurde im Jahr 2009 von einem Hobbyarchäologen entdeckt-unglaublich👍

Im Ort Montfort gibt es im coop einen supertollen Bäcker👍

Die Küchlein sahen nicht nur gut aus, die waren super lecker👍👍👍

Gut gestärkt verlassen wir den Ort, der am Ortsausgang noch mit der Schloßruine Montfort glänzt.

Wir folgen dem Pieterpad weiter und stehen vor einem unglaublichen Blumenmeer👍

Danach geht es zielstrebig an den Zielpunkt der heutigen Etappe-dem westlichsten Punkt der Republik-also einer der vier Zipfelpunkte.

Sehr schön gestalteter Punkt den wir eine ganze Zeit für uns alleine haben.

Roermond ohne Shopping

Am “ De witte Stein“ geht es heute Richtung Roermond. Durch wunderschöne Buchenwälder, über schmale Pfade, mal in Deutschland, mal in Holland -einfach ein herrlicher, abwechslungsreicher Weg mit viel Sonne.

Wir erreichen nach ca. 7 km zuerst die Swalm…

…und folgen ihr bis Swalmen, auch in der Hoffnung auf eine schöne Kaffeepause.

Am Marktplatz gibt es einen tollen Pieterpad-Treffpunkt….

…der leider Montags geschlossen hat(wie auch alle anderen Cafés), so daß wir „erfolglos“ weiter ziehen. Kurz hinter Kasteel Hillerraad machen wir dann auf einer Bank Kaffeepause ohne Kaffee-geht auch🤣

Wir laufen auf Roermond zu – doch unser Ziel ist nicht das Outlett – wir machen einen Bogen um die Stadt und folgen einem aufgewühlten Entwässerungskanal und sehen auch bald die Ursache.

Biber sind hier fleißig am Werk und haben Bäume umgelegt und eigene „Staumauern“ errichtet-hier wird tatkräftig umgestaltet.

Kurz bevor wir unser heutiges Etappenziel erreichen gibt’s sogar noch den sehnlichst gewünschten Kaffee😀

Mal wieder eine tolle, abwechslungsreiche Strecke auf dem empfehlenswertem Pieterpad.

De witte Stein

Heute ging es endlich wieder los auf der Ronde van Nederland bzw. dem Pieterpad.

De Witte Stein
De Witte Stein

Gestartet sind wir am Stadion VVV Venlo und Nikolaus hat uns heute begleitet.

Zuerst ging es durch den Wandelpark Tegelen und das Jammertal-aber dann waren wir wieder auf dem perfekt markierten Weg👍

Es geht auf bzw. über eine Wiese auf der verspielte und neugierige Jungbullen jeden unserer Schritte beobachten und näher kommen.

Nachdem wir alle unbeschadet die Wiese verlassen haben geht’s auf die Grenze.

Wir bleiben heute fast den ganzen Tag genau auf diesem Grenzverlauf. Wir blicken zeitweise in eine tiefe Schlucht und wundern uns mal wieder, dass es hier solche Höhenunterschiede in einem doch „platt“ geglaubten Land gibt.

Frodo ist natürlich mit dabei.

Am Grenzstein 430 stehen zwei Steine. Das eckige Model aus dem Jahr 1818 -der unbehauene Stein wird schon 1630 in Karten ausgewiesen.

Von hier bis zum nächsten Grenzstein – De witte Stein- ist es nicht weit. Und nach einer kurzen Startetappe erreichen wir auch schon das Tagesziel.

Mit diesem tollen Gedeck beenden wir bei herrlichem Sonnenschein die Etappe.

Etappenziel Venlo erreicht😀

Der Campingplatz ‚t Heike in Lottum war richtig klasse-sehr empfehlenswert👍. Sogar das Campingplatzhuhn hat uns besucht, was Frodo nicht sooo toll fand🤣

Wir starten nach dem Frühstück Richtung Venlo. Nach ein paar km ist es so weit – wir haben 2000 km auf unserer Runde um Deutschland geschafft😀

Pieterpad, 2000km
2000 km
Pieterpad, 2000 km
2000 km

Der Weg führt an ein paar Herrenhäuser vorbei, die teilweise gut erhalten sind.

In Grubbenvorst steht das ehemalige Uhrwerk des Klosters in einer Parkanlage. Schön, wie man dort das Uhrwerk in Aktion sehen kann.

Wenn sich die Gelegenheit für eine Pause bietet nehmen wir die gerne an. Da es heute auch sehr warm ist, passt Eis natürlich perfekt!!!😀

Nun geht es weiter. Der Pieterpad nimmt wie wir die Fähre auf die rechte Maasseite und Frodo gönnt sich ein erfrischendes Bad.

Anders als sonst treffen wir nun Schlag auf Schlag gleich fünf andere Pieterpadwanderer. Es gibt schöne Gespräche über den Weg. Dabei erfahren wir, das manche private Unterkünfte nutzen. Es gibt in Holland ein Übernachtungsnetzwerk für (Rad-)Wanderer.

Wir erreichen Venlo-unser Etappenziel.

Viele schöne, alte Häuser gibt es zu bestaunen in der quirligen Stadt.

Aber auch eine fazienierende Ansammlung von Fahrrädern🤣

Wir haben wieder ein weiteres Stück Richtung Süden geschafft und sind vom Pieterpad und den tollen Holländern einfach begeistert👍

Zurück auf den Pieterpad😀

Camping ist klasse. Als wir heute Morgen mit dem packen fertig sind kommt eine der Wohnmobilcamperin auf uns zu und bietet uns Kaffee an, den wir gerne annehmen. Dazu entwickelt sich noch ein schönes Gespräch, so daß wir gut gelaunt den Wandertag beginnen. In Well gibt es das obligatorische Frühstück.

Die erste Sehenswürdigkeit-das Kasteel Well.

Emerson College
Emerson College
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Nationaalpark De Maasduinen

Wir starten zuerst einmal mit einem Frühstück beim örtlichen Bäcker bevor es heute in den Natinalpark Maasdünen geht. Dafür verlassen wir den Pieterpad und erleben eine große Überraschung😀👍

Die Wegführung wechselt von Rot-Weiß auf Gelb-Rot.

Und kaum gestartet geht es auf ein 20 km langes Naturabenteuer.

Der Weg ist so abwechslungsreich das man es kaum beschreiben kann…

Der lose Dünensand macht den Weg anstrengend und anspruchsvoll.

Aber auch immer wieder schmale Pfade durch dichten Wald bereichern die heutige Wanderung…

Und immer wieder diese wunderschöne blühende Heide…

Ein Naturspektakel👍👍👍

20 km ohne Zivilisation, nur ein paar wenige Hundebesitzer und Jogger-ansonsten waren wir dort allein-einfach großartig.

Zwischenzeitlich hat Frodo die Möglichkeiten die sich boten zum baden genutzt…

Wir haben ein Ziel vor Augen. Am Reindersmeer – ein riesiger See im Nationalpark – gibt es eine „Fähre“ mit der wir auf die andere Seite möchten…

Die Fähre kommt gerade rüber so das wir, sogar mit Unterstützung, auf die andere Seite kommen🤣

Von dort ist es nicht mehr weit zum Besucherzentrum Reindersmeer mit dem Lokal „in de sluis“.

Nachdem wir ja zwischenzeitlich keine Option hatten gab es hier gekühlte Getränke und ein gutes Essen!

Herzliche Aussichten😀👍

Danach sind es dann noch etwa 2 km und wir erreichen den tollen Campingplatz Halve Maan.

Es gibt eine Terasse, eine Sitzgarnitur und einen tollen Platz für unser Zelt. Die Besitzerin ist gut drauf. Sie hat in ihrem privaten Kühlschrank noch leckeres, kühles Bier und wir sitzen, während wir langsam das Bier trinken, zusammen und quatschen. Eine schöne Begegnung am Ende eines tollen Wandertages-perfekt👍

Den CP können wir sehr empfehlen-alles ist top👍

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