Nachdem wir unseren Zipfelpass auf Sylt in List (nördlichster Punkt) und in Selfkant (Westlichster Punkt)haben stempeln lassen, hat nun Oberstdorf (südlichsten Punkt) den 3. Stempel in unseren Zipfelpass gedrückt – der 3. Eintrag ist da.
Aber Oberstdorf ist ja nicht der südlichste Punkt sondern das Haldenwanger Eck mit dem Grenzstein 147. Und da ging es heute hin.
Aber bevor wir dort ankamen waren noch einige Kilometer und soooo viele Höhenmeter zu bewältigen.
Mit dem Bus ging es zuerst zur Alpe Eschbach. ca 950 hm
Das Wetter ist perfekt und auch die Aussicht ist herrlich👍
Die Alpe Eiödsbach lassen wir links liegen und steigen über schmale, steinige Wege hoch auf Peters Älpele.
Dort treffen wir die Frau wieder die beim Oberstdorfer Viehscheid direkt neben uns stand. Zufälle gibts🤣
Gemeinsam gehen wir ein Stück -ganz doll wieder nach unten- und leider trennen sich die Wege schon wieder und wir kommen zur Schwarzen Hütte (1242 hm) und sehen einen passenden Hinweis für unser heutiges Ziel
Die nächste Hütte ist die Speicherhütte. Hier gibt es gekühlte Getränke und in unsere Pause beobachten wir die aktiven Murmeltiere-sehr unterhaltsam.
Jetzt wird uns immer mehr das Lachen vergehen – wir brauchen alle Energie für den Aufstieg zur Triffthütte.
Hier ist der Erschöpfungsgrad schon groß
Dort treffen wir einen 76 jährigen Mann der sich uns für den Aufstieg zum Haldenwanger Eck anschließt. Er ist echt noch fit und wird dann auch unser Forograf am südlichen Zipfel👍
Damit nicht genug-es geht noch weiter hoch zur Zollhütte 1950 hm. Hier gibt es ein wenig von dem hochgetragenen Proviant – denn vorher hatten wir ausschließlich Durst.
Wir können von hier wunderbar auf den Biberkopf schauen.
Nun geht der gewählte Weg nach Warth (Lechweg) steil, also wirklich steil nach unten. Wir sind so konzentriert, dass wir vergessen Fotos zu machen. Unten angekommen fahren wir mit dem Bus durchs Lechtal zu unserem heutigen Campingplatz.
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