Kategorie: Ronde van Nederland (Seite 1 von 7)

Winterprojekt – Zu Fuß um die Niederlande

Alternativroute

Heute stand die große Deichtour an – aber sofort wurden wir ausgebremst. Hunde, auch wenn sie angeleint sind, dürfen nicht auf den Deich 🤔

Also geht es an einem riesigen Chemiepark vorbei. Mittendrin ist noch eine alte Kirche stehegeblieben mit einem Friedhof mit Gräbern von 1720.

Aber der Chemiepark ist noch viel, viel größer. Nach 6 km ist es geschafft – aber auch hier ist der Deich für Hunde gesperrt.

Es gab hier am Deich ein Dorf – dieses wurde durch Hochwasser ausgelöscht. Mit dem Deichbau hat man den Friedhof in den Deich integriert – etwas skurril.

Wir machen im Ort Termunterzijl auf einer Sonnenterasse Pause – natürlich mit KuK.

In Termunten kommen wir noch an dieser Kirche aus dem 13. Jh vorbei.

Kirche in Termunten

In Fiemel, direkt am Dollart gibt es ein Besucherzentrum. Das ist eigentlich geschlossen aber Handwerker bringen für Frodo Wasser raus- grosartig und aufmerksam👍

Auch hier ist der Deich immer noch gesperrt und wir nehmen nun in einem ZickZack die Straßen und Wege. Diese machen den Weg nochmals länger als geplant. Das wiklich schöne an der heutigen Wanderung ist das Wetter.

Nach 25 km beenden wir die vorletzte Etappe vom Kustpad und der Ronde van Nederland.

Hin und Her zum Meer

Wir starten in ‚t Zandt und es geht rechts, links, rechts , rechts links über schmale Straßen oder Radwege. Manchmal ist garnicht mehr klar, ob wir mit diesem hin und her überhaupt ans heutige Ziel kommen.

Auf einem der vielen Wege wartet ein Labrador auf uns. Er hat anscheinend schon lange keine Begegnung mit einem Artgenossen gehabt. Frodo wird die Aufdringlichkeit bald zuviel und macht klare Ansagen die von dem Labrador komplett ignoriert werden. Nach mehreren Versuchen schaffen wir es den neuen Begleiter wieder in seine Homezone zu schicken.

Schöne Landgüter

Wir erreichen den ersten größeren Ort Appingedam. Ein durchlaufen einen schmalen „Wald“ und hier gibt es ein sehr geschäftiges Treiben. Hunderte Krähen sind mit dem Nestbau beschäftigt. Es geht lautstark durcheinander und manche „klauen“ sich das benätigte Naterial aus den Nachbarnestern – ein lautstarkes Spektakel😀

Wir erreichen den nächsten Ort – Delfzijl – und direkt am Orteingang gibt es ein Café und es hat sogar Montags geöffnet👍👍👍

Gestärkt mit KuK geht es durch Delfzijl bis an den Dollart bzw. ans Groote Gat (Ems und Nordsee)

Es gibt am Deich sogar einen Sandstrand.

Wir bestaunen noch die alte Mühle im Stadtkern und verlassen parallel zum Hafen und Industriegebiet den Ort.

Nach 23 km haben wir das Ziel erreicht. Nun liegen nur noch 2 Etappen vor uns.

Mit 75 km/h ins Café

Heute ist in westlichen ein Logistiktag aber dennoch möchten wir ein paar km wandern.

Also srarten wie in Uithuizen und verlassen schnell den Ort.

Rechts und links von uns sind Felder und hier merken wir es auch – im Wetterbericht war von starken Böen die Rede – mit bis zu 75 km/h greift der Wind von der Seite an. Orte gibt es nicht am Weg. Wir überqueren Kanäle, kommen an vielen Höfen vorbei – eine windgeschützte Sitzmöglichkeit gibt es nicht.

Wir segen einen weiteren Hof, es gibt einen Hinweis auf Parkplätze, es gibt draußen Sitzmöhlichkeiten – en Café mit dem Schild OPEN👍👍👍

De Diek’n bei ‚t Zandt

Dieses Angebot nehmen wir an und die Ruhe und Windstille im Café sind großartig. Wir bekommen KuK und sind die einzigen Gäste. Bei den Wind sind keine Radfahrer und Wanderer unterwegs.

Aber irgendwann gehen wir dann doch wieder in den Wind und entdecken vor dem Cafe De Diek’n einen „Koffeeshop“. Hier bekommt man unabhängig von den Öffnungszeiten immer Kaffee oder Tee – einfach großartig.

Die letzten km bis ‚t Zandt geht es weiter durch den heftigen Wind. Da wir ab und zu die Richtung ändern blässt der Wind auch mal von vorn….

Gut, daß wir nach 11 km schon am Ziel sind.

Das kleinste Haus…

…der Provinz Groningen lag heute auf unserem Weg.

Gestartet sind wir natürlich in Warffum und konnten einen “ Berg“ sehen, dem wir immer näher kamen. Dieser Berg war nicht echt und auch keine Warft sondern eine Mülldeponie. Auch so kann man „Gebirgslandschaften“ erschaffen.

Mit einem Blick zurück sehen wir Menschen die uns folgen. An der nächsten Brücke warten wir ab wer da kommen mag. Eine Wandergruppe aus 15 Personen die sich einen gemeinsamen schönen Tag machen.

In Rottum treffen wir die Wandergruppe noch einmal und ein Anwohner erklärt uns sofort die Bedeutung des Hauses vor dem wir stehen – es ist das kleinste Haus der Provinz. In dem Haus haben 2 Erwachsene und 3 Kinder gelebt – es geht – und Tiny-Häuser sind im Trend.

Eine Statur von Jan Boer ergänzt das Bauwerk. Im Hintergrund noch eine alte Klosterkirche. Das so ein kleiner Ort soviel zu bieten hat.

Unser Ziel ist Uithuizen was wir nun zielstrebig ansteuern. An der Menkemaborg – ein herrschaftliches Anwesen aus dem 14. Jhd. – hat auch ein Café.

Schathoes Menkemaborg

Das Anwesen ist sehenwert, die Gärten und das Labyrinth sind super und wir genießen nach 16 km bei herrlichem Sonnenschein mal wieder Kaffee und Kuchen.

Pieterpad in Pieterburen

Da wir heute den Pieterpad querten und schon so einige km auf ihm unterwegs waren haben wir spontan dem Ort Pieterburen einen Besuch abgestattet.

Natürlich bestaunen wir den Trailhead und das Treiben um diesen Startpunkt. Ja, die Niederlande ist ein Wanderland👍 und wir können es immer nur empfehlen es selbst mal zu testen.

Den supertollen Tagesabschluß gab es dann an der Dorfbäckerei Stoet&Ainvoud👍👍👍

Nicht nur der super leckere Kaffee und Kuchen sind besonders, die ganze Atmosphäre ist schön.

Der Zirkuswagen in dem sich die Bäckerei befindes ist ein Original vom Circus Renz – das ist doch sehr großartig👍

Die interesannte Unterhaltung mit der Chefin war auch beindruckend schön – wir kommen ganz bestimmt noch mal wieder👍

Weiter geht’s im Hinterland

Heute geht es als erstes an Borg Verhildersum bei Leens vorbei. Überall wird hier gearbeitet, Rasen gemäht, Obstbäume beschitten – die Saison startet am 01.04.

Wir folgen heute den unterschiedlichsten Kanälen – die sind ja meistens gerade – aber der „Kromme Raken“ da ist der Name Programm – extrem kurvenreich

Ein kleines Waldgebiet mit schmalen Pfaden läd dazu ein den offiziellen Weg zu verlassen. Alte, uralte Obstbäume stehen und liegen hier, eine Brücke die gleichzeitig auch mit Tisch und Sitzbänke ausgestattet ist und Singletrails sind eine tolle Abwechselung.

Mühle in Mensingeweer

In Mensingeweer treffen bzw. queren wir den Pieterpad. Innerhalb von 5 Minuten kommen uns in 4 Gruppen mit insgesamt 10 Wanderer des Pieterpad entgegen – unglaublich. Der Start des Pieterpad in Pieterburen ist etwa 10 km entfert.

Wir bleiben aber auf den Kustpart denn inzwischen haben wir die 100 km Marke geknackt. Das heißt wir schließen bald den Kustpad und die Ronde van Niederlande ab.

Es geht noch durch Baflo, Rasquert und Breede. Es folgt nochmals ein kleines Waldgebiet und hier ist der Kustpad schön durchgeführt.

Nach 22 km haben wir Warffum erreicht.

Natur und Truppenübungsplatz

Wir starten unsere Tour heute indem wir den Truppenübungsplatz Lauwersoog betreten. Am Eingang wird auf die Besonderheiten der Schiesübungen hingewiesen und das bei Manövern das Gelände gesperrt wird. Heute ist das Tor offen und wir durchqueren dieses Natur- und Militärgebiet.

zu Pfingsten gibt es hier auf dem Gelände eine große Campingauftaktveranstaltung statt.

Es gibt einen gut beschilderten Weg durch das Gelände und die Warnhinweise diese auch nicht zu verlassen.

wir kommen gut und heil durch👍

Nun geht es durch kleine Orte, entlang über schmale Radwege, oft parallel zu einem Kanal hin und her durch die Landschaft.

Die Häuser sind hier definitiv anders als in Friesland – aber auch sehr schön.

Als Zielort steuern wir Leens an. Diesen erreichen wir nach 20 km bei herrlichem Sonnenschein und „stolpern“ in die vor uns liegende Bäckerei.

Ein abwechslungsreicher Wandertag durch das Hinterland von Groningen bei herrlichen Frühlingswetter ist gefühlt was ganz anderes als am friesischen Deich zu laufen.

Friesland ✅️

Heute geht es noch mal am Frieslanddeich lang. Die Wegführund in Friesland orientiert sich sehr am Verlauf der Küste – was ja für einen „Kustpad“ ja auch erst mal logisch ist.

Gestartet sind wir in Wierum und es ging bis zum nächsten Ort am Deich lang.

Zwischenzeitlich haben wir die erste Schafherde am Deich getroffen. Ein Muttertier unterstützt vom Lamm wollten Frodo angreifen und verjagen. Da musste ich das Schaf zur Ordnung rufen und Frodo bändigen, da er am liebsten schnell weggelaufen wäre.

Mit Moddergat erreichen wir den letzten Ort in Friesland. Im Fischermuseum gibt es Kaffee und Kuchen und ein paar Souveniers und einen hilfreichen Link für weitere Wanderplanungen.

Am Abschlußdeich vom Lauwersmeer erreichen wir auch die Provinzgrenze und wandern nun in Groningen weiter.

Doch bevor es da richtig losgeht kehren wir im Vishandel Sterkenburg ein und es gibt Kibbeling – Hurra👍

Nun ändert sich die Wegführung komplett.

Plankenweg mit Sitzgelegenheit

Über einen Plankenweg kreuzen wir einen Teich, es gibt Wald und Lichtungen und einen wunderschönen, aber noch leeren Badestrand.

Nach 20 km haben wir unsere Etappe abgeschlossen.

Weiter am Deich entlang

Wir starten in Ferwert und der Kustpad führt uns zuerst zu einer Kirche, die auf einer Warft steht. Damit steht die Kirche viel höher als alles andere drum herum.

Hegebeintum

Diese Kirche steht auf dem höchsten Punkt von Friesland.

Danach ging es nach Blije – ein kleiner Ort mit einer schönen Sitzgelegenheit für unsere erste Pause.

Nun geht es zielstrebig weiter zum Deich, an dem wir bis zum Zielort bleiben.

Immer wieder ist es erforderlich Viehroste zu überqueren, aber inzwischen lässt Frodo sich ganz gut darüber tragen.

Wir beobachten vor uns eine Vielzahl von Autos. Erst von rechts nach links fahrend – einige Zeit später von links nach rechts fahrend.

Zwischenzeitlich ist die Fähre von Ameland angekommen und über die Straße gelangt man zu dem 1,5 km im Wattenmeer liegenden Fähranleger inkl. Parkplatz. Erstaunlich das ein solcher Hafen im Nationalpark Wattenmeer liegt. Er war wahrscheinlich schon früher dort.

Nun geht es weiter. Eine Sitzgelegenheit wäre schön gibt es aber als Bank nicht, daher setzen wir uns ins Gras und es kommt sogar die Sonne etwas herraus.

Wenig abwechslungsreich geht es zum Zielort Wierum, den wir nach 20 km erreichen.

Frieslandfeeling

Von Sint Jacobiparochie geht es über schmale Pfade Richtung Deich.

Trailhead Jakobsweg

Auf den gepflügten Feldern präsentieren sich 3 Rehe die Frodo nicht wahrnimmt. Am Deich angekommen gibt es den Blick auf das Wattenmeer und von dort gehen wir min. 10 km geradeaus – immer am Deich lang. Es erfordert schon große Mentale Starke – aber wir haben es geschafft.

Mit dem Wechsel auf die andere Deichseite wandern wir windgeschützt weiter.

Nun geht der Weg etwas ins Landesinnere vorbei an kleinen Kanälen – bis wir einen Kanal ohne Brücke bzw. Übergang vor uns haben. Das Wasser sieht übel aus – da will man auf gar keinen Fall Hautkontakt.

Wir drehen um, nehmen die nächste Straße und es geht weiter zum Zielort Ferwert, den wir nach 24 km erreichen.

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